Provida 2000 und VDM-R mit ViDistA-Auswertung – die Relevanz des 10%-Kriteriums

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Videonachfahrsysteme sind allgemein sehr transparent, was die Reproduzierbarkeit von Tatvorwürfen angeht. Somit können die Ergebnisse von Abstands- oder Geschwindigkeitsmessungen in der Regel hervorragend überprüft und Fehler bei der Auswertung eindeutig dargelegt werden.

Neben den systematisch vorgegebenen Messungen wie der AUTO2-Messung oder einer manuellen „MAN“-Messung kann auch eine nachträgliche Videoauswertung mit dem sogenannten ViDistA-System vorgenommen werden. Dabei werden die geeichten Wegstreckenmeter und die Zeitinformationen zugrunde gelegt und Geschwindigkeiten oder Abstände unter Abstandsbetrachtungen berechnet.

Handlasermessgeräte – Riegl FG21-P

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Das Geschwindigkeitsmessgerät Riegl FG 21-P ist ein mobiles Handlasermessgerät. Die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges wird durch kurze Laserimpulse gemessenen. Dafür wird durch einen Impulsgenerator in periodischer Folge ein Halbleiterlasersystem ansteuert, wodurch für die Dauer der Messzeit eine Serie kurzer Infrarot-Lichtimpulse – gebündelt über die Sendeoptik – abgestrahlt wird. Nach Auftreffen und Reflexion dieser Lichtimpulse an einem Zielobjekt gelangen die Signale zur …

Geschwindigkeits­messung mit dem TraffiStar S350 der Fa. Jenoptik

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Das TraffiStar S350 der Firma Jenoptik ist neben dem PoliScanspeed und PoliScan FM1 eines der Messgeräte, das auf Basis der sogenannten LIDAR-Laser-Messtechnik arbeitet. Das TraffiStar S350 wird bereits seit 2013 stationär und seit 2015 als mobile oder semistationäre Variante eingesetzt. Dabei ist das TraffiStar S350 dazu in der Lage eigenständig zwischen Pkw, Lkw und Kraftrad zu differenzieren und dabei gleichzeitig …

Untersuchung der Bewegungs­geschwindig­keit von Fußgängern ab 60 Jahren

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Nach einem Verkehrsunfall mit Fußgängerbeteiligung stellen sich zwangsläufig Fragen hinsichtlich der Vermeidbarkeit des Unfalles für den Fahrzeugführer. Damit Vermeidbarkeitsberechnungen angestellt werden können, müssen einige Parameter erhoben werden, wozu neben der Bewegungsrichtung des Fußgängers auch die Geschwindigkeit desselben zählt. Nur wenn der zurückgelegte Weg des Fußgängers bekannt ist und die Zeit ermittelt werden kann, die zwischen dem Betreten der Fahrbahn und dem Kollisionsort verstrichen ist, können Betrachtungen angestellt werden, inwieweit der Verkehrsunfall durch den Fahrzeugführer hätte vermieden werden können.

Vitronic Poliscan FM1 – Das Messprinzip hinter dem Panzerblitzer

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Das PoliScan FM1 ist ein speziell zur Überwachung von Rotlichtverstößen und Geschwindigkeitsüberschreitungen entwickeltes Verkehrsüberwachungsgerät der Fa. VITRONIC. Das Grundmessprinzip des PoliScan FM1 basiert auf der Laserpuls-Laufzeitmessung (LIDAR-Laser-Technik). Dieses Messprinzip ermöglicht aus einer kombinierten Weg- und Zeitmessung, die Position und die Geschwindigkeit eines Objektes innerhalb einer definierten Messstrecke zu ermitteln. Dabei werden vom LIDAR ständig kurze gebündelte Lichtimpulse im infraroten Wellenspektrum …

Das Bundes­verfassungs­gericht hat entschieden:

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Der Zugang zu außerhalb der Bußgeldakte befindlichen Informationen (hier Rohmessdaten) ist zu gewähren.Mit dem am 12. November 2020 veröffentlichtem Beschluss (2 BvR 1616/18) hat die 3. Kammer des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichts einer Verfassungsbeschwerde stattgegeben, wonach nicht in der Akte befindliche Informationen, zu denen auch die Rohmessdaten einer Geschwindigkeitsmessung gehörten, der Verteidigung zur Verfügung zu stellen sind, damit das Recht …

Informationen rund um das Vidit VKS 4.5

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Das VKS 4.5 ist der Nachfolger des bereits bekannten VKS 3.0 und bringt die Verkehrsüberwachung mit Videodokumentation zur Geschwindigkeits- und Abstandsmessung in das digitale Zeitalter. Das VKS 4.5 hat am 23.09.2019 die Baumusterprüfbescheinigung der physikalisch technischen Bundesanstalt (PTB) erhalten und darf für die polizeiliche Verkehrsüberwachung eingesetzt werden. Das Nachfolgermodell greift dabei auf die baugleiche analoge Tatkamera und die Ident-Kamera des …

Schadengutachten anhand Fotoaufnahmen

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,,Sind Sie interessiert? Rufen Sie uns gleich an! Wir kümmern uns um alles!“ digitalen Schadenserfassung per Smartphone Versicherer sind aus wirtschaftlichen Interessen bemüht, ihre Kosten zu minimieren. So weit, so gut. Dieses betriebswirtschaftliche Vorgehen führt bei verschiedenen Versicherungen auch dazu, dass sie einen Anspruchssteller (Unfallgeschädigten) nach einem Unfall dazu bewegen wollen, selbst eine Schadenerfassung mittels Fotoaufnahmen durchzuführen. Insidern wird sofort …