Foto: Thorsten Kremers
Foto: Thorsten Kremers
Foto: HMS

    Unfall­rekon­struk­tion

    und Spurensicherung

    Unfall­rekonstruktion

    Verkehrsunfälle haben nicht nur straf- und zivilrechtliche Konsequenzen, sondern werfen häufig auch komplexe Fragen zur Klärung des Unfallhergangs und der jeweiligen Verantwortlichkeiten auf. Dabei ist eine fundierte Unfallrekonstruktion ein wesentlicher Baustein für Gerichte, Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden, um sachgerechte Entscheidungen treffen zu können.

    Wir bieten hochqualifizierte Dienstleistungen in der Unfallrekonstruktion an, die auf modernsten technischen Verfahren und wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Unsere Analyse beginnt bei der detaillierten Spurensicherung und reicht bis zur vollumfänglichen Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Diese dient als Grundlage für eine objektive juristische Bewertung und die Klärung zentraler Fragen:

    • Wie verlief der Bewegungsablauf der unfallbeteiligten Fahrzeuge oder Personen vor und nach dem Anstoß?
    • Welche Geschwindigkeit hatten die Unfallbeteiligten?
    • War der Unfall vermeidbar?
    • Lag die Unfallursache im Handlungsbereich eines Beteiligten oder war sie durch technische Mängel bedingt?
    • Sind die geschilderten Abläufe plausibel und nachvollziehbar?

    Unsere langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz machen uns zu einem zuverlässigen Partner für Gerichte und Ermittlungsbehörden. Wir werden regional und überregional für die Erstellung von Unfallanalysen herangezogen. Dabei achten wir darauf, dass alle Ergebnisse präzise dokumentiert und für die beteiligten Parteien nachvollziehbar aufbereitet werden.

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    Spurensicherung

    Die Spurensicherung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Unfallaufklärung und Grundlage für jede weitere verkehrstechnische Beurteilung. Ihre Qualität entscheidet darüber, wie fundiert der Unfallhergang später rekonstruiert und bewertet werden kann. Dies gilt insbesondere für die Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft sowie für Gerichtsverfahren.

    Eine fachgerechte Spurensicherung setzt tiefgehendes Wissen über Unfallmechanismen und die Entstehung von Spuren voraus. Unsere Sachverständigen sind darauf spezialisiert, Unfallspuren systematisch und vollständig zu dokumentieren. Dabei kommen modernste Messmethoden und Technologien zum Einsatz. Die Relevanz einzelner Spuren wird sorgfältig analysiert, um eine lückenlose Beweissicherung zu gewährleisten.

    Zu den typischen Aufgaben der Spurensicherung zählen:

    • Dokumentation der Endpositionen der Fahrzeuge.
    • Sicherung von Spuren auf der Fahrbahn (z. B. Bremsspuren, Schleuderspuren, Schlagmarken).
    • Erfassung von Fahrzeugschäden und deren Kompatibilität mit den Kontaktpartnern.
    • Feststellung von Beleuchtungseinrichtungen (z. B. eingeschaltetes Fahrlicht oder Blinker).
    • Sicherung digitaler Spuren wie Daten aus Fahrassistenzsystemen oder Fahrzeugsteuergeräten, die wertvolle Hinweise auf den Unfallhergang geben können.
    • Durchführung von Dunkelheitsuntersuchungen mit Leuchtdichtenmessungen, um Sichtverhältnisse und Beleuchtungssituationen objektiv zu bewerten.

    24/7 vor Ort

    Für akute Fälle bieten wir unsere Dienstleistungen direkt vor Ort an und sind im Bereitschaftsdienst für die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft tätig. Da wir in der Regel nur bei schweren Unfällen mit Personenschaden hinzugezogen werden, empfehlen wir die Anfertigung von Fotos, insbesondere von Fahrzeugpositionen und Spuren auf der Fahrbahn, um den Beweiswert so weit wie möglich zu sichern. Die Verwendung mobiler Endgeräte wie Smartphones mit Fotofunktion kann dabei von großem Nutzen sein.

    Wir sind rund um die Uhr, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr für Sie erreichbar, um eine zeitnahe und sachgerechte Spurensicherung zu gewährleisten.

    Bei welchen Fragen können wir aufklärend helfen?

    • Wie war der Bewegungsablauf der unfallbeteiligten Fahrzeuge / Personen bzw. Kontaktpartner vor und nach dem Anstoß?
    • Welches Fahrzeug war in Bewegung, welches Fahrzeug hat gestanden?
    • Wie schnell waren die Unfallbeteiligten?
    • Lag die Unfallursache im Handlungsbereich des/der Unfallbeteiligten oder im Wirkungsbereich des Fahrzeuges (evtl. technische Mängel als Unfallursache)?
    • War der Unfall vermeidbar?
    • War an den Fahrzeugen Fahrlicht, Blinker etc. eingeschaltet?
    • Waren die mutmaßlich unfallbeteiligten Fahrzeuge tatsächlich kollisionsbeteiligt?
    • Passen Schäden und Kontaktpunkte zueinander (Kompatibilitätsprüfung)?
    • Ist der geschilderte Unfallhergang nachvollziehbar (Plausibilitätsprüfung)?
    • War der Anstoß wahrnehmbar?
    • Passen die Verletzungen der Fahrzeuginsassen zum Energieaustausch (HWS-Problematik etc.)?

    Warum wir?

    Mit unserer langjährigen Erfahrung und unserer Spezialisierung auf Unfallrekonstruktion und Spurensicherung unterstützen wir Gerichte, Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden bei der objektiven Aufklärung von Verkehrsunfällen. Unsere Gutachten und Analysen genügen höchsten wissenschaftlichen und rechtlichen Anforderungen, wodurch wir einen wertvollen Beitrag zur Rechtspflege leisten. Kontaktieren Sie uns zeitnah, um die Beweissicherung zu optimieren und alle relevanten Daten zu sichern.

    Erstberatung kostenlos!

    Sprechen Sie uns an!
    Dipl. Ing. Gundolf Himbert
    Dipl.-Ing.

    Gundolf Himbert

    von der IHK Saarland öffentlich bestellt und vereidigt für Straßen­verkehrs­unfälle sowie Schäden und Bewertung

    Sachverständiger für Verkehrs­messtechnik

    vom BVSK* anerkannter Sach­verständiger

    ADAC-Vertrags­sach­verständiger

    Fabian Schwarz M. Eng.

    Fabian Schwarz

    M. Eng.

    von der IHK Saarland öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständiger für Geschwindigkeitsmessungen

    Master of Engineering (M.Eng.) in Traffic Accident Research

    Sachverständiger für Verkehrsmesstechnik und Unfallanalytik

    Thomas Seiz B. Eng.

    Thomas Seiz

    B. Eng.

    von der HWK Saarland öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständiger für das Kraft­fahrzeug­techniker­handwerk

    Sachverständiger für Unfallanalytik und Technische Gutachten

    Sachverständiger für Schäden und Bewertung

    Ingenieur für Fahrzeugtechnik

    Anja Schütz B. Eng.

    Anja Schütz

    B. Eng.

    Sachverständige für Unfallanalytik und Verkehrsmesstechnik

    GTÜ-Prüfingenieurin

    Ingenieurin
    für Fahrzeugtechnik

    Unfallanalytik an der HTW saar

    Unfallanalytik hautnah erleben

    HTW-Studiengang Fahrzeugtechnik beim Praxistag der HMS-Sachverständigen

    Unfallrekonstruktion, Plausibilitäts- und Kompatibilitätserklärungen, Vermeidbarkeitsbetrachtungen sowie die Beweissicherung nach einem Unfall gehören neben einer Vielzahl an weiteren Aufgaben zum Alltag eines Kfz-Sachverständigen.

    Im Rahmen der Wahlpflichtfach-Vorlesung Grundlagen der Unfallanalyse haben die Studierenden der Fahrzeugtechnik an der htw saar die Möglichkeit, allerhand über die Tätigkeiten eines Kfz-Sachverständigen zu erfahren – sowohl theoretisch als auch praktisch.

    So nahmen die Studierenden Im Juli 2019 am Praxistag der HMS-Sachverständigen in Saarwellingen/Schwarzenholz teil und konnten vor Ort ihre in der Vorlesung gewonnen Kenntnisse an vielen praktischen Beispielen verinnerlichen.

    Von der Nachstellung eines Heckaufpralls über den klassischen Parkrempler bis hin zum Vorfahrtsunfall und der Mehrfachkollision: Die Mitarbeiter der HMS – Sachverständigen setzten alle Hebel in Bewegung, um den Studierenden möglichst viele Szenarien zu liefern, wie es tagtäglich auf den deutschen Straßen aussehen kann. Neben den zahlreichen Crashszenarien konnten die Studierenden das Vorgehen eines Sachverständigen an einer Unfallstelle nicht nur beobachten, sondern auch aktiv daran teilhaben, wie die Beweise nach einem Unfall gesichert und dokumentiert werden.

    Darüber hinaus konnten die in der Theorie erlernten Grundlagen durch die Praxis zusätzlich untermauert werden. So erlangten die Studierenden durch diesen Praxistag ein besseres Gefühl für die Geschwindigkeiten und die daraus resultierenden Schadensbilder. Außerdem wurden verschiedene Fragestellungen intensiv behandelt: zum Beispiel woran man anhand der Spuren schon vor Ort erkennen kann, welcher der Kontrahenten vermutlich der Unfallverursacher ist.

    Wie wichtig die Sicherung der Beweise für den Unfallgeschädigten ist und wie man selbst als Laie am besten die Unfallschäden nach einem Unfall dokumentiert, wenn man einmal selbst in einen Unfall verwickelt ist, wurde uns ans Herz gelegt. Denn Kfz-Sachverständige werden von Geschädigten oftmals nicht direkt zur Unfallstelle gerufen, sondern erst später eingeschaltet, wenn die Unfallschäden schon einige Wochen alt sind.

    Für uns, die Studierenden der Fahrzeugtechnik ist klar, der Berufsalltag eines Sachverständigen ist abwechslungsreich und hat allerhand spannende Inhalte zu bieten, denn jeder einzelne Unfall ist individuell. Wir möchten uns recht herzlich bei den HMS-Sachverständigen für ihre Bemühungen und Kompetenzen bedanken und können allen anderen Fahrzeugtechnik-Studierenden, das Wahlpflichtfach Grundlagen der Unfallanalyse nur weiterempfehlen.

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