HMS Aktuell

Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Sun, 20 Sep 2020 20:40:09 +0200 Sun, 20 Sep 2020 20:40:09 +0200 TYPO3 EXT:news news-32 Thu, 25 Oct 2018 00:57:04 +0200 ältere Menschen und Fußgängerunfälle news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=32&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dedd5edfe6901a3368005292d880e11b B. Eng. u. M. Eng. Fabian SCHWARZ, HMS-Sachverständiger für Verkehrsmesstechnik und Unfallanalytik, beschäftigt sich mit dem Bewegungsverhalten von Fußgängern ab 60

Nach einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Fußgängers ist es häufig Aufgabe des Sachverständigen, unfallanalytische Vermeidbarkeitsbetrachtungen anzustellen, die Einfluss auf ein mögliches Strafverfahren oder die folgende Schadenregulierung haben.

„Die Bestimmung der Fußgängergeschwindigkeit stellt dabei einen wesentlichen Parameter der Berechnungen dar“ erklärt Fabian Schwarz, „frisch gebackener“ Master of Engineering (M. Eng.), der diese Problematik zum Thema seiner zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossenen Masterarbeit an der Technischen Universität Graz, Bereich Traffic Accident Resarch, machte (Das Masterprogramm „Traffic Accident Research“ an der TU Graz zielt darauf ab, ihre Studierenden zu Experten in den Bereichen Unfallrekonstruktion, Unfallaufnahme, Unfallforschung und Fahrzeugsicherheit auszubilden).

Fabian Schwarz Untersuchungen basieren auf 540 Einzelmessungen von Frauen und Männern in verschiedenen Altersstufen ab 60 Jahren, anhand derer man eine mittlere Bewegungsgeschwindigkeit in den Bereichen „Gehen“, „Schnell Gehen“, „Laufen“ und „Rennen“ technisch ermitteln und bestimmen konnte. Heraus kam dabei beispielsweise auch, dass Männer im Durchschnitt schneller unterwegs sind als gleichaltrige Frauen.

„Ich bin mir sicher, dass diese Untersuchungen zukünftig deutschlandweit in die Arbeit von Sachverständigen einfließen werden“ betont Förderer Dipl. Ing. Gundolf Himbert, selbst öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle, der seinerzeit zusammen mit Dr. Ing. Eberhardt eine vielbeachtete Studie zu der Geschwindigkeit von Fußgängern durchführte, die bis heute als Basis analytischer Unfallbetrachtungen dient. 

Viel Erholung wird dem 32-jährigen Maschinenbauingenieur aus der Nähe von Trier nicht bleiben. Kompetente Unfallsachverständige sind selten und dementsprechend gefragt.

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news-53 Sun, 16 Aug 2020 21:22:16 +0200 Schadengutachten anhand Fotoaufnahmen news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=53&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1b32a9d5c3d9e06b571cefc25d0b3196 ,,Sind Sie interessiert? Rufen Sie uns gleich an! Wir kümmern uns um alles!"

digitalen Schadenserfassung per Smartphone

Versicherer sind aus wirtschaftlichen Interessen bemüht, ihre Kosten zu minimieren. So weit, so gut. Dieses betriebswirtschaftliche Vorgehen führt bei verschiedenen Versicherungen auch dazu, dass sie einen Anspruchssteller (Unfallgeschädigten) nach einem Unfall dazu bewegen wollen, selbst eine Schadenerfassung mittels Fotoaufnahmen durchzuführen. Insidern wird sofort klar: Hier wird versucht, die Schadenfeststellung durch einen neutralen Sachverständigen zu umgehen, weil der Versicherer Gutachterkosten vermeiden will. Zwar hat ein Unfallgeschädigter grundsätzlich einen Anspruch, seinen Schaden ab einer gewissen Mindestschadenhöhe gutachterlich ermitteln zu lassen, aber wenn er dazu bewegt werden kann, auf dieses Recht zu verzichten … z.B. mit dem Hinweis, dass „im Schadenfall alles reibungslos verläuft“ oder dem Angebot, sich um alles kümmern zu wollen. Vielleicht noch der Hinweis, ein Sachverständigengutachten sei nicht notwendig. Und wenn doch, man kooperiere mit …. und erstatte die Kosten für das Gutachten auch dann vollständig, wenn die Versicherung nicht oder nur anteilig haften müsse.

Ist das nun Service am Kunden oder der Versuch, die Schadensteuerung umfänglich in eigene Hände zu bringen?

Jedenfalls wird eine „Empfehlung“ ausgesprochen, die man auch als versteckten „Gefahrenhinweis“ interpretieren könnte: „Gehen Sie kein finanzielles Risiko ein und nutzen Sie dieses Angebot.“

Um es weiter unkompliziert erscheinen zu lassen wird eine Handlungsanleitung zur Schadenerfassung und Schadenersatzbetragsauszahlung beigefügt. So ein paar Fotos bekommt schließlich jeder hin. Anhand der Schadenfotos werde der Versicherer dann die Reparaturkosten kalkulieren und den Gegenwert netto auszahlen.

Rechtsanwalt Pamer dazu in „Der Kfz-Sachverständige“:

Der geschädigten Partei wird suggeriert, dass ein Sachverständigengutachten ,,grundsätzlich nicht notwendig ist". Es wird bekräftigt, dass anscheinend nur ausnahmsweise ein entsprechender Schadensumfang ein Gutachten erforderlich macht. Allerdings ist zu beachten, dass bei Schäden über 1.000 € oder auch über mehrere Tausend Euro oftmals auf reinen Bildern, die zu einer Schadensbeurteilung führen (sollen), verschiedene tatsächliche Schäden nicht mitkalkuliert werden (können).

Der Hinweis, dass ein Sachverständigengutachten nicht notwendig ist, führt rein und ausschließlich zu einer Kostenersparnis beim Versicherer und bringt die geschädigte Partei häufig um Teile ihrer berechtigten Schadensersatzansprüche im Hinblick auf die tatsächlichen, durch Besichtigung eines Kfz-Sachverständigen festgestellten Fahrzeugschäden.

 

Unsere Meinung und Empfehlung:

,,Wir kümmern uns um alles!" hört sich gut an. Dennoch sollte jeder Unfallbeteiligte bei der Durchsetzung seiner berechtigten Ansprüche diese nicht gerade dem in die Hände legen, der den Schaden bezahlen muss! Unabhängige Schadengutachten und eine juristische Beratung bei der Bestimmung der berechtigten Ansprüche zeigen, dass sich Anspruchssteller nach dem Unfallereignis nicht gutgläubig, sondern professionell verhalten. Seien auch Sie Profi bei der Schadenregulierung!

 

#Schadengutachten #HMS #Schadenbewertung #Unfall #Schadenregulierung #Beweis 

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news-51 Tue, 19 Nov 2019 21:15:09 +0100 Auswertung Event-Data-Recorder news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=51&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0ed0769164f43418ec092e39e975cb18 Unfallmanipulation unter Heranziehung eines verkehrsanalytischen Sachverständigengutachtens mit Einbeziehung der Auswertung eines Event-Data-Recorders (EDR) nachgewiesen

OLG Hamm 6. Zivilsenat, Urteil vom 13.05.2019 - 6 U 144/17

Ein Verkehrsunfall mit 3 Beteiligten war Gegenstand einer Schadenregulierung. Der Wunsch auf fiktive Abrechnung bei einem hochwertigen, aber älteren Oberklassefahrzeug und die Beteiligung eines Verursacherfahrzeuges ohne erheblichen wirtschaftlichen Wert machte den Unfall „verdächtig“. Die beklagte Kfz-Haftpflichtversicherung vermutete, dass es sich um ein abgesprochenes Unfallereignis handelte, bei dem der Anspruchsteller in die Beschädigung eingewilligt hat. Zur Klärung ordnete das OLG ein Sachverständigen-Gutachten an, bei dem auch die Fahrzeugdaten des geschädigten Fahrzeugs mit einbezogen werden sollten.

Durch Auslesen der Daten aus dem sog. Event-Data-Recorder (EDR) kann ein Unfallgeschehen im Hinblick auf den Zeitraum von fünf Sekunden vor und nach der Kollision aufgeklärt werden.

Die Besonderheit bei der weiteren Sachverhaltsaufklärung dieses Falles lag darin, dass bei dem beteiligten weiteren Fahrzeug das Auslesen der Daten aus dem sog. Event-Data-Recorder (EDR) mithilfe des Gerichtssachverständigen möglich gewesen war. Diese Auswertung ergab, dass das Fahrzeug nicht im fließenden Verkehr als Hindernis für den abbiegenden Unfallverursacher plötzlich „aufgetaucht“, sondern über den gesamten Zeitraum der Aufzeichnung der entsprechenden Daten aus dem Event-Data- Recorder (EDR) mit der Parkposition P im Automatikgetriebe als Hindernis gut erkennbar abgestellt gewesen war. Die Kollision mit diesem Fahrzeug erfolgte also nach den ausgelesenen Fahrzeugdaten nicht im fließenden Verkehr, sondern im geparkten Zustand.

HMS-Gutachten sind in der Lage, Daten aus dem Event-Data-Recorder auszulesen.

#HMS-Gutachter #Versicherungsbetrug #Fahrzeugdaten #Auslesen #Gutachter #fingiert #Unfall

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news-50 Fri, 01 Nov 2019 14:16:59 +0100 Neues von der SPURFIX - Folie news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=50&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c205cd0ebafc783791447293d76a4068 Unfallfluchtermittler bauen immer mehr auf eine Beweissicherung mit SPURFIX

Information:
In verschiedenen Bundesländern wurde bei der Polizei die "Spurfix-Folie" eingeführt. Im Saarland jedoch nicht. Die Folie kommt zudem bei verschiedenen Gutachtern in Deutschland (im Saarland: HMS-Gutachter), den Niederlanden, der Schweiz und Österreich zum Einsatz.

 

 

Den Unfallflüchtigen auf der Spur - 1. Bundesfachtagung in Kiel
Quelle: www.shz.de/26177962 ©2019

Am 29. und 30.10.2019 fand in Kiel eine bundesweite Expertentagung zum Einsatz von Spurensicherungsfolien bei Verkehrsunfallermittlungen statt.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein hatte im Jahr 2017 das besondere Verfahren zur Spurensicherung mit der Spurensicherungsfolie und USB-Mikroskop landesweit eingeführt. Diese Ermittlungshilfe hat sich im täglichen Einsatz bewährt. 53 Experten aus elf Bundesländern trafen sich zur ersten Bundesfachtagung im Marinestützpunkt Kiel. Darunter waren Fachleute aus den Bereichen Auswertung von Spurensicherungsfolien, Kriminaltechnik, Gutachter der Versicherungswirtschaft und aus den Justizbehörden.

Die Anzahl der Verkehrsunfallfluchten stieg bundesweit in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich an.
Im Saarland gab es 2018 8315 Fälle!
Die Aufklärungsquote (Saarland) taucht in der Verkehrsunfallstatistik schon nicht mehr auf.

Im Rahmen der Unfallaufnahme (Beweissicherung) und Sachbearbeitung (Auswertung) bei Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort wird seit dem 01.10.2017 die Spurensicherungsfolie als Ermittlungshilfe angewendet. Die gesicherten Unfallspuren werden mittlerweile von über 70 Verkehrsermittlern landesweit ausgewertet. Ziel ist es, die Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich zu erhöhen. Mit Einführung der Spurensicherungsfolie in Schleswig-Holstein ist das Entdeckungsrisiko für die Unfallflüchtigen deutlich gestiegen.

Bei der Verwendung der Spurensicherungsfolie können nicht nur Lackspuren, sondern auch vergleichbare Partikel, z. B. Sedimente, markante Kunststoffe, Farbpartikel, Holz oder pflanzliche Rückstände, gesichert werden. Das gesamte Spurenbild mit abgebildeten Konturen zeigt sich in der Folie und kann im Rahmen
der Auswertung durch die Verwendung eines USB-Mikroskops auf Deckungsgleichheit geprüft werden. Bei der Auswertung werden vermeintliche Unfallverursacher ausgeschlossen oder der Tatverdacht kann erhärtet werden. Zudem wurden auch fingierte Verkehrsunfälle aufgedeckt.

Bei einem Großteil der über 20.000 Verkehrsunfallfluchten ist die Spurensicherungsfolie im vergangenen Jahr zum Einsatz gekommen. Nach Einschätzung der Verkehrsermittler sind 75-80 % der genommenen Spuren (Folien) in Hinblick auf die Beweiszwecke auch tatsächlich verwendbar, enthalten also auswertbare und bewertbare Spuren.

Hier mehr Infos von HMS zur Folie: https://www.hms-gutachter.de/leistungen/spurfix/

#HMS #Spurfix #Unfallflucht #Beweissicherung

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news-52 Sat, 05 Oct 2019 13:22:00 +0200 HMS Traffi.Cam-App news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=52&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=81297548b2fed127fc079965d00474c4 Das Smartphone wird zum Unfallzeugen Die Saarbrücker Zeitung berichtet in der Ausgabe vom 05./06.10.2019 über unsere Traffi.Cam-App:

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news-49 Thu, 03 Oct 2019 14:25:49 +0200 Zahlt die Kfz-Versicherung, wenn der Termin zur nächsten Hauptuntersuchung („TÜV“) nicht eingehalten wurde? news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=49&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0d4b80e572fc9121012d1172f14d7f2c Informationen der GTÜ Prüfstelle Himbert in Schwarzenholz:

Grundsätzlich besteht für Autos ohne „TÜV“ Versicherungsschutz. Bei einem Unfall prüft die Versicherung jedoch, ob der Fahrzeughalter gegebenenfalls grob fahrlässig handelte. Grob fährlässig ist es, wenn man weiß, dass etwas am Auto kaputt ist und trotzdem fährt. Das Fahren ohne „TÜV“ kann bereits als leichte Fahrlässigkeit ausgelegt werden. 

Die Hauptuntersuchung (HU), oft immer noch als „TÜV“ bezeichnet, ist eine wichtige Sicherheitsprüfung, bei der Mängel am Auto festgestellt werden.

Bei einem selbst verursachten Unfall mit abgelaufener HU zahlt die Kfz-Versicherung  die Schäden von Dritten. Beim Fahren ohne „TÜV“ wird die Kfz-Versicherung aber sehr wahrscheinlich einen Gutachter zu Rate ziehen. Dieser könnte beweisen, dass das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt nicht in einem technisch einwandfreien Zustand war. Liegt grobe Fahrlässigkeit vor, kann der Versicherte in Regress genommen werden. Das bedeutet: Es kann sein, dass der Fahrer mindestens ein Teil der Schadenssumme, seines eigenen Schadens an den Versicherer zurückzahlen muss.

Wie lange darf man den „TÜV“-Termin überschreiten?

Wird ein Auto für längere Zeit mit abgelaufenem „TÜV“ gefahren, kann die Polizei das Fahrzeug stilllegen lassen. So soll eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen werden. Zudem droht ein Bußgeld:

 ·        Ist der „TÜV“ seit mehr als 2 Monaten abgelaufen: 25 Euro

 ·        Ist der „TÜV“ seit mehr als 4 Monaten abgelaufen: 60 Euro und 1 Punkt

 ·        Ist der „TÜV“ seit mehr als 8 Monaten abgelaufen: 75 Euro und 1 Punkt

 Man sollte sich also möglichst schnell um einen Termin kümmern, wenn dieser abgelaufen ist. 

Die GTÜ Prüfstelle Himbert bietet für die nächste Hauptuntersuchung sowohl eine telefonische Terminvereinbarung (06838/9060), als auch eine Online-Terminreservierung (www.gtue-himbert.de) an. 

Bei tatsächlicher Nichtnutzung des Autos sollten die Nummernschilder abmontiert und das Fahrzeug abgemeldet werden. So vermeiden Sie unnötige Strafen oder gar Punkte aus dem Bußgeldkatalog.
Das Abstellen angemeldeter Fahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum ist nicht gestattet!

Hauptuntersuchung soll Gefahren minimieren

Unabhängig vom „TÜV“-Gutachten kann ein Fahrzeug natürlich auch schon im Vorfeld der nächsten Hauptuntersuchung verkehrsuntüchtig werden. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Reifen abgefahren sind. In den Bedingungen der Kfz-Haftpflichtversicherung ist geregelt, dass der Halter des Wagens diesen nicht verwenden darf, wenn er von den Mängeln weiß und sie wider besseren Wissens trotzdem nicht abstellt. Wer dem zuwider handelt, gefährdet seinen vollen Versicherungsschutz.

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news-48 Sun, 11 Aug 2019 14:00:08 +0200 Ladungssicherheit news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=48&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=24a71d34a6c01ddb66670c7a785b6682 Ladungssicherung gut erklärt auf Facebook.

https://www.facebook.com/kronetrailer/videos/363750674294568/?v=363750674294568

 

#Ladung #Ladungssicherheit #Lkw #Güter #Transport 

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news-47 Tue, 06 Aug 2019 12:09:44 +0200 Schadengutachten: Hinter die „Fassade“ schauen! news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=47&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c50f0926e3bb1ae1b52095fd671d22b3 Kleiner Zusammenstoß mit ein paar Kratzern an Stoßstange und Kotflügel oder Heckblech. Keine große Sache. So sieht es jedenfalls aus. Und wenn das erstellte Schadengutachten zum Schaden passt, dann sind alle erst mal zufrieden. Dipl. Ing. Gundolf Himbert warnt jedoch:  „Wer nicht hinter die „Fassade“ schaut, der wird den Schaden sehr oft falsch berechnen. Denn der liegt typischerweise bei solchen Zusammenstößen im Verborgenen, also hinter dem Blech!“ „Beschädigungen sind auch dort zu erwarten, da üblicherweise Kunststoffverkleidungen stoßbedingt einfedern, zum Teil die dahinter liegende Beblechung deformieren und wieder in die Ursprungslage zurückfedern. Solche Beschädigungen sind ohne Demontage von solchen Kunststoffverkleidungen nicht feststellbar“ betont der ADAC Vertragssachverständige. In einem Rechtsstreit, bei dem Himbert vom Gericht als Sachverständiger eingeschaltet wurde, ist genau das passiert. Der Schaden war letztendlich deutlich größer als zunächst berechnet. „Da wurde bei der Erstellung des Schadengutachtens wohl tatsächlich nicht hinters Blech geschaut“ kritisiert Himbert. „Das ist jedoch wesentlich für die Bestimmung des gesamten Schadenumfangs und somit auch des Reparaturaufwands“. 

 

#Schadengutachten #Unfall #Gutachter 
 

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news-46 Fri, 19 Jul 2019 16:54:19 +0200 Elektroroller - Betriebserlaubnis für Elektrokleinstfahrzeuge news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=46&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fee436d2aa317664906953384147e414 Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) wurde am 14.06.2019 im Bundesgesetzblatt - BGBl. Teil I 2019 Nr. 21- veröffentlicht und trat am 15.06.2019 in Kraft.

Hier mehr dazu:

https://www.kba.de/DE/Typgenehmigung/Typgenehmigungen/Typgenehmigungserteilung/ABE_Elektrokleinstfahrzeuge/ABE_Elektrokleinstfahrzeuge_node.html?fbclid=IwAR1dqKgINk0ivsYIZDdutedyMcVEywJtJr7rCLUKVnlh0mxhueo4x3VC8FQ

 

#Elektroroller #Elektrokleinstfahrzeuge

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news-45 Tue, 16 Jul 2019 14:05:01 +0200 BLITZERGUTACHTEN - rechtsstaatliche Rechte der Verteidigung in Bußgeldsachen gestärkt news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=45&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2a115242acdb90160fe9e78134ef2be0
Neues Urteil des Saarländischen Verfassungsgerichtshofs.

Eine Rechtsanwältin hatte sich in einem „Geschwindigkeitsverfahren“ gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts, mit dem ein Urteil des Amtsgerichts Saarbrücken bestätigt wurde, gewehrt. Mit dem Urteil des Amtsgerichts wurde ein Bußgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung bestätigt. 

Die Entscheidung des Oberlandesgerichts und das Urteil des Amtsgerichts wurden durch den Verfassungsgerichtshof des Saarlandes aufgehoben.

Die Rechtsanwältin hatte vor dem Amtsgericht einen Beweisantrag auf Einholung eines Sachverständigengutachtens gestellt, um zu beweisen, dass bei dem Messgerät Traffistar S350 die Möglichkeit ausgeschlossen sei, die Messung im Nachhinein auf ihre Richtigkeit durch einen Gutachter überprüfen zu lassen. Der Antrag wurde abgelehnt. Die Rechtsbeschwerde hiergegen hatte beim Oberlandesgericht keinen Erfolg. Das Oberlandesgericht hatte ausgeführt, es handele sich bei den Messungen mit Traffistar S350 um ein standardisiertes Messverfahren. Das Gericht müsse die Richtigkeit der Messung nur überprüfen, wenn es konkrete Anhaltspunkte für eine Fehlmessung gäbe.

Mit dieser rechtsstaatlich bedenklichen Auffassung beschäftigt sich der Verfassungsgerichtshof und stellt zunächst klar, dass die Fülle der von den Gerichten zu bearbeitenden Fälle nicht zu einer Beschränkung der Rechte der Verteidiger und der Betroffenen führen darf. Das Verfassungsgericht weist deutlich darauf hin, dass auch Bußgeldverfahren als Massenverfahren zu erheblichen beruflichen Beschränkungen führen können. Es wehrt sich gegen die Verniedlichung dieser Verfahren.
Das Verfassungsgericht stellt weiter klar, dass es einem Fahrer nicht von vornherein verwehrt sein kann, Einwendungen gegen das Messergebnis erst im Gerichtsverfahren ermitteln zu lassen.
Zumindest im Saarland dürfen die Richter und Richterinnen nicht mehr so leichtfertig wie bisher Beweisanträge zurückweisen. Ein Weg in die richtige Richtung! 

 

#Blitzergutachten #Traffistar #Messverfahren #Geschwindigkeitsüberschreitung #Urteil #Bußgeld 

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news-44 Sat, 15 Jun 2019 21:17:04 +0200 neue Kfz Prüfstelle news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=44&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b5652bab4775ac44244d26cb19fb34b7

Neue GTÜ Kfz-Prüfstelle im Mai 2019 eröffnet!
Ab sofort gehören Wartezeiten an der neu eröffneten Kfz Prüfstelle der Vergangenheit an. Mit Terminreservierungen will Dipl. Ing. Gundholf Himbert (Bildmitte) zukünftig dafür sorgen, dass die Kundinnen und Kunden nicht mehr auf ihre HU/AU warten müssen.

weitere Personen auf dem Foto:
links: Manfred Schwinn, Bürgermeister Saarwellingen
rechts: Harald Jenal, Vorstand Technik, ADAC Saarland

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news-43 Wed, 03 Apr 2019 18:44:47 +0200 Messtechnik: Eso ES3.0 – Falsche Messwerte aufgrund von LED-Leuchtmitteln news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=43&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1e8d01df08c4fb88528d60fd68351be3 Wir konnten bei Messungen mit dem ES3.0 immer häufiger Hinweise finden, die eine Empfindlichkeit des Sensors gegenüber LED-Leuchtmitteln vermuten lassen. Diese Hinweise haben sich nunmehr immer mehr verdichtet, so dass wir die Aussage treffen können, dass Fehlmessungen mit dem ES3.0-Messsystem unter bestimmten Bedingungen möglich sind. 

Dazu mehr in der Anlage.

#eso3.0 #Geschwindigkeitsmessung #Blitzergutachten #geblitzt #Geschwindigkeitsüberschreitung 

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news-42 Mon, 28 Jan 2019 14:50:21 +0100 Einblicke in die Arbeit eines HMS-Sachverständigen: Unfallrekonstruktion news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=42&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a5a9cdebce8da47acf2363a1a1f2f60 Wenn zwei sich im Gegenverkehr in einer Kurve begegnen ….
und die Folgen fehlender Beweissicherung

Wieder wurde ein HMS-Sachverständiger von einem Gericht beauftragt, einen Verkehrsunfall zu rekonstruieren, der sich im Kurvenverlauf einer Straße im Begegnungsverkehr ereignet hatte.
Hat jemand die Kurve geschnitten? Wurde jemand aus der Kurve getragen?
Jedenfalls hat niemand nach dem Unfall Wert darauf gelegt, die Unfallspuren zu sichern, sogar die Polizei nicht! Eine schwere Aufgabe für jeden Sachverständigen, im Nachhinein noch Beweise zu finden, um den Unfall rekonstruieren zu können.

Mehr zum Gutachten im nachfolgenden Dokument

#HMS #Gutachten #Sachverständiger #Beweissicherung  #Schadenersatz #Rechtsanwalt #Unfall #Unfallrekonstruktion

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news-41 Sat, 26 Jan 2019 00:26:13 +0100 Forschen für Sicherheit news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=41&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ce6093c0c5ed4a278fadb0dc7d1c609a  

Nico FONTAINE (B. Sc. / HMS Unfallanalytik und Datenanalyse) bei der VUFO in Dresden

Unter dem Begriff VUFO „verbirgt“ sich eine Forschungseinrichtung, die dazu beiträgt, den Straßenverkehr sicherer zu gestalten. Seit mehr als 15 Jahren untersucht die VUFO Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Die von ihr erhobenen realen Unfalldaten fließen direkt in die Weiterentwicklung der Fahrzeugsicherheit ein. Inzwischen arbeiten 20 Wissenschaftler und 35 Studenten aus den Bereichen Fahrzeugtechnik, Verkehrs­ingenieurwesen, Medizin und Betriebswirtschaft bei der Verkehrsunfallforschung.

HMS-Gutachter streben im Rahmen eines neuen Projekts die Zusammenarbeit mit der VUFO an. Ein guter Anlass, mal hinter die Mauern der VUFO zu schauen.

Im Januar machte sich Nico FONTAINE auf den Weg nach Dresden, um im operativen Bereich der VUFO mitzuerleben, wie dort eine systematische Beweiserhebung an Unfallstellen organisiert und durchgeführt wird.

Parallel zur Polizei wurden technische Daten aufgenommen, Spuren auf der Fahrbahn gesichert, eine Unfallskizze gefertigt, Steuergeräte ausgelesen, Bereifung und Rückhaltesysteme sehr intensiv unter die Lupe genommen, aber auch die Infrastruktur geprüft, Zeugen des Unfalls befragt und letztendlich auch Verletzungsmerkmale aufgenommen.

Die Datenerhebung mit speziellen Programmen hat uns aufmerksam werden lassen. Immer interessant, anderen über die Schulter sehen zu dürfen und voneinander zu lernen.

„Es gibt zu HMS-Gutachter einen wesentlichen Unterschied“ so Nico FONTAINE. „Die VUFO sammelt an der Unfallstelle tatsächlich nur Daten, die noch nicht mal mehr der Polizei zur Verfügung gestellt werden. Wir HMS-Gutachter tragen an einer Unfallstelle, zu der wir gerufen werden, eine nicht unerhebliche Verantwortung. Das ist bei der VUFO anders. Sie betreiben Forschung; HMS-Gutachter sichern zwar auch Beweise, rekonstruieren jedoch auch Unfallabläufe, die für eine strafrechtliche Würdigung wesentliche Informationen liefern oder bei zivilrechtlichen Auseinandersetzungen relevant sind.“

HMS 2019



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news-40 Wed, 09 Jan 2019 12:13:58 +0100 Einblicke in die Arbeit eines HMS-Sachverständigen: technisches Gutachten news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=40&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b89b850f618424991315a77835d44bb Wie kam es zum Motorschaden?

mehr dazu im nachfolgenden Dokument

 


#HMS #Gutachten #Sachverständiger #Motor #Motorschaden #Beweissicherung  #Schadenersatz #Rechtsanwalt #Werkstatt #Motorschaden 

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news-39 Mon, 07 Jan 2019 10:55:46 +0100 Einblicke in die Arbeit eines HMS-Sachverständigen: Unfallrekonstruktion news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=39&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a16f22a910fc8bc1f3817d4d27fdf15 Wer kam auf die Gegenfahrbahn?

mehr dazu im nachfolgenden Dokument

 


#HMS #Gutachten #Sachverständiger #Unfall #Rekonstruktion #Beweissicherung #Fahrbahnbenutzung #Schadenersatz 

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news-38 Sat, 29 Dec 2018 22:00:00 +0100 Einblicke in die Arbeit eines HMS-Sachverständigen: Lackuntersuchung news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=38&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3ff1e0fafb4b1093e8111aff392f1b53 Wurde der Hagelschaden an einem Wohnmobil ordnungsgemäß repariert?

mehr dazu im nachfolgenden Dokument

 

 


#HMS #Gutachten #Sachverständiger #Wohnmobil #Lackierung #Beweissicherung #Womo #Schadenersatz #Mängel #Reparatur

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news-37 Sun, 23 Dec 2018 15:47:31 +0100 Einblicke in die Arbeit eines HMS-Sachverständigen: Feststellung Fertigungs- bzw. Produktionsmangel news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=37&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ed8e7ef225ff1c5e78a7f4b8cfd9a87e Warum läuft ein Anhänger schräg? Gab es einen Unfall?

mehr dazu im nachfolgenden Dokument

 

#HMS #Gutachten #Sachverständiger #Unfall #Beweissicherung #Unfallflucht #Kompatibilität #Produktionsmangel #Anhänger #TÜV 

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news-36 Wed, 19 Dec 2018 00:08:35 +0100 Einblicke in die Arbeit eines HMS-Sachverständigen: Kompatibilitätsbetrachtung news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=36&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7938e6ae7747593c7681bf835250b9b Kam es zwischen Pkw 01 und Pkw 02 zu einem Schadenereignis?

mehr dazu im nachfolgenden Dokument

 

#HMS #Gutachten #Sachverständiger #Unfall #Beweissicherung #Unfallflucht #Kompatibilität #Gegenüberstellung #Unfallverursacher 

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news-35 Mon, 17 Dec 2018 13:49:23 +0100 Einblicke in die Arbeit eines HMS-Sachverständigen: Glühlampenuntersuchung news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=35&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c3d62cd23dc6fbe0ec29c279b247b6cd Hat die Beleuchtung eines Leichtkraftrades zum Unfallzeitpunkt gebrannt?

mehr dazu im nachfolgenden Dokument

 

#HMS #Gutachten #Sachverständiger #Unfall #Glühlampe #Beweissicherung

 

 

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news-34 Thu, 22 Nov 2018 18:41:09 +0100 Geschwindigkeitsmessung: Dashcam und GPS-Empfänger als Messgerät news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=34&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=018f8e449e75f67d9192ece817f7aa50 PTB-Mitarbeiter: Gegen eine Verwertung mittels GPS ermittelter Geschwindigkeitswerte spreche nichts.


Sachverhalt
(Geschwindigkeitsverstoß):

Polizeifahrzeug mit Dashcam an der Frontscheibe nimmt vorausfahrendes Fahrzeug auf: die von einem gesonderten Empfänger übermittelten GPS-Daten werden ins Bild eingeblendet. 


Rechtliches:

In der ersten Instanz wendete das Amtsgericht hierauf die Grundsätze von Messungen durch Nachfahren an, es wurde ein Toleranzabzug von 6 % sowie von weiteren 3 % wegen möglicher Ungenauigkeiten des GPS-Systems vorgenommen.

Richter beim OLG Köln hatten eine andere Erinnerung an die Ausführungen des PTP-Mitarbeiters. Dieser gab an, dass er grundsätzlich keine Bedenken gegen GPS-basierte Messgeräte hätte. Diese müssten allerdings die Anforderungen der PTB-A 18.16 für satellitenbasierte Geschwindigkeitsüberwachungssysteme erfüllen.

Das verwendete Gerät (offenbar Marke Eigenbau) entsprach diesen Anforderungen nicht.

Das OLG Köln hat die Angelegenheit zur erneuten Verhandlung und Beweisaufnahme an das Amtsgericht zurückverwiesen. Hierbei weist der Senat darauf hin, dass der vorgenommene Toleranzabzug von 3 % (für das GPS-System) nach Auffassung des Senats auf keiner tragfähigen Tatsachengrundlage beruht.

Es ist ein Sachverständiger zu beauftragen, der nicht nur Aufbau, Arbeitsweise und Genauigkeit des konkret eingesetzten Messgerätes zu überprüfen hat, sondern auch im Hinblick auf eventuelle GPS-Unsicherheiten zu Erforderlichkeit und Angemessenheit eines weiteren Toleranzabzugs Stellung nehmen muss.
OLG Köln, 1 RBs 212/18


Anmerkung HMS:

Von einem standardisierten Messverfahren dürfte jedenfalls nicht auszugehen sein.

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news-33 Mon, 12 Nov 2018 11:47:19 +0100 Messtechnik: Section Control news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=33&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3c592ff73759768e7ab7ffe6062fdacf neue Herausforderung für unsere Messingenieure: “Section Control”

 

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat die bundesweite Zulassung für die “Section Control” erteilt. Bisher existiert für diese abschnittsweise Messung der Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen allerdings erst eine Anlage.

 

Sie befindet sich in der Region Hannover. Nun müssen noch die niedersächsischen Mess- und Eichbehörden die Technik abnehmen. Dieser Prozess werde voraussichtlich vier Wochen in Anspruch nehmen, erfuhr der Behörden Spiegel aus informierten Kreisen. Sollte die “Section Control", die nach Ansicht mehrerer Experten die Verkehrssicherheit deutlich erhöht, in anderen Bundesländern eingeführt werden, wären auch dort noch Abnahmen durch die jeweils zuständigen Eich- und Messbehörden erforderlich.

 

Was ist „Section Control“?

Geschwindigkeiten können auch über eine gewisse Strecke hinweg gemessen werden. Dann wird bei der "Section Control" ein Durchschnittstempo errechnet. Liegt dieses oberhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, muss der Raser zahlen. Nun hat die Technologie von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) die bundesweite Zulassung erhalten.

Quelle: Behördenspiegel v. 08.11.2018

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news-31 Sun, 26 Aug 2018 12:34:08 +0200 Schön, wenn Sie auf unserer Seite sind! news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=31&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6569d4a62e753cf0df0544a4b28df246 Immer mehr Seitenbesucher auf unserer Homepage

Wir sagen DANKE für Ihr Interesse an unserer Tätigkeit. Und wenn Sie unsere Beiträge gelesen haben, dann sagen wir es noch mal: 

Schön, wenn Sie auf unserer Seite sind! 

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news-30 Wed, 22 Aug 2018 18:13:30 +0200 Schadensabwicklung nach Autounfall: So tricksen die Versicherer news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=30&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c126b0c579ae462b9315bf791cc6696e Hier lesen Sie, mit welchen Tricks die Versicherer arbeiten, wie man als Geschädigter nicht auf Kosten sitzen bleibt, wann ein Mietwagen als Ersatz drin ist und was man unmittel­bar nach dem Unfall unbe­dingt beachten sollte.

Quelle: Stiftung Warentest (Bericht im Anhang)

Dipl.-Ing. Gundolf Himbert ist ADAC-Vertragssachverständiger. Er und seine Gutachter-Kollegen von den HMS-Sachverständigen helfen Ihnen sowohl bei einem selbstverschuldeten als auch bei einem fremdverschuldeten Autounfall – ohne persönliches Kostenrisiko.

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news-29 Wed, 22 Aug 2018 15:08:44 +0200 Schadenregulierung: 130%-Regelung durch gebrauchte Teile news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=29&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=66d6b5dd03132e85a8136508832bfda5 Reparaturkosten höher als der Zeitwert - mit Gebrauchtteilen von 225 auf 128 Prozent

Infos aus einem Urteil:

Bei einem Wiederbeschaffungswert von 2.500 EUR lagen die voraussichtlichen Reparaturkosten mit netto 5.632,54 EUR klar über der 130-Prozent-Grenze. Gleichwohl ließ der Kl. sein heckbeschädigtes Fahrzeug reparieren. Die Kosten betrugen 3.199,16 EUR. Dieser Betrag lag über dem Wiederbeschaffungswert, jedoch innerhalb der 130-Prozent-Grenze. Kostensenkend hat sich vor allem der Einbau von Gebrauchtteilen ausgewirkt. 

Quelle: LG Schweinfurt (23 S 11/16). Von Interesse ist seitens der Entscheidung nur der Fahrzeugschaden.

Auf ein Gerichtsgutachten gestützt, haben beide Instanzen die Reparatur trotz Verwendung gebrauchter Teile als fachgerecht gewertet. War sie aber auch „vollständig und nach den Vorgaben des Sachverständigen“ durchgeführt? Immerhin waren weder der Endschalldämpfer noch das Heckabschlussblech erneuert, sondern nur instand gesetzt worden. 

Laut Gerichts-SV war das Prädikat „fachgerecht“ damit nicht in Frage gestellt. Auch in puncto „Vollständigkeit“ sieht das LG kein Manko. Eine Erneuerung der o. a. Teile sei nach dem Gutachten des Gerichts-SV nicht erforderlich gewesen.

 

130%-Regelung (Info):

Der Begriff „130-Prozent-Grenze“ ist gesetzlich nicht geregelt.

Der Bundesgerichtshof hat jedoch eine Grenze bzw. eine Formel aufgestellt, unter welchen Voraussetzungen der Unfallgeschädigte sein Fahrzeug reparieren lassen kann und die gegnerische Versicherung die dadurch entstandenen Reparaturkosten bezahlen muss. Dies ist der Fall, wenn die voraussichtlichen Reparaturkosten (welche durch einen Gutachter ermittelt werden müssen) und der merkantile Minderwert den Wiederbeschaffungswert nicht um einen Betrag von mehr als 30% übersteigen. Man spricht daher von einer sogenannten 130%-Grenze. Grundsätzlich sind bei dieser Berechnung die jeweiligen Bruttowerte zu berücksichtigen.

Euer HMS Medien-Team (keine Rechtsberatung, lediglich als Info gedacht)

 

 

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news-28 Sun, 19 Aug 2018 19:26:45 +0200 Messtechnik - Lasergeschwindigkeitsmessgerät der Firma Riegl, Typ FG21-P news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=28&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70fd8373551bf079afd5e9afb03a4ff5 Interessant und technisch anspruchsvoll!

Wenn ein Sachverständiger für Verkehrsmesstechnik von BlitzerGutachten („Wir prüfen technisch und rechtlich“) eine Geschwindigkeitsmessung genau unter die Lupe nimmt … und zu folgendem Schluss kommt:

Die vorliegenden Beweismittel sind nicht geeignet, um die Messung im Sinne eines standardisierten Messverfahrens ausreichend zu belegen. 

Als mögliche Fehlerquellen entdeckte er zwei grundsätzliche Effekte, welche die Messwertbildung beeinflussen können: Neben einem Vertikalschwenk waren Stufenprofilfehlmessungen möglich.

Hier sein Gesamtbericht:

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news-27 Fri, 10 Aug 2018 01:12:21 +0200 Referent bei der DeutscheAnwaltsAkademie news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=27&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=02b033c9bcc5b1d34a34f9dedbc45509 Das gesamte Team ist stolz auf den "neuen" Referenten aus dem Hause Blitzergutachten/HMS

Juristische und technische Verteidigungsstrategien in
Verkehrs-OWi-Verfahren 

30.11.2018 / Mannheim

Schwerpunkte:
* Anhörungsbogen: Akteneinsichtsgesuche
* Fahrverbot (§ 25 StVG, § 4 BKatV)
* Bußgeldbescheid (insbesondere § 66 Abs. 1 Nr. 3 OWiG) und Zustellung (§ 51 OWiG)
* Persönliches Erscheinen, Beschränkung des Einspruchs, Verjährung
* Technische Grundlagen der am häufigsten angewandten Messverfahren
* Angriffspunkte zu Abstands-, Video-, Radar-, Laser-, Einseitensensor- und stationären piezoelektrischen Geschwindigkeitsmessungen sowie Rotlichtverstößen

Dozenten:
Gerhard G. Düntzer, Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Verkehrsrecht, Münster
Fabian Schwarz, Sachverständiger für Verkehrsmesstechnik und Unfallanalytik, Saarwellingen

 

https://www.anwaltakademie.de/product/24036

 

 

 

 

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news-26 Sat, 04 Aug 2018 14:28:28 +0200 Schadenabwicklung: Haftung wegen Betriebsgefahr? news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=26&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7efa39af056f28fbd24e2365f709b15 Autofahrerehre und die heilige Kuh des Schadenfreiheitsrabatts

"Ich habe nichts falsch gemacht".
Eine Meinung vieler nach einem Verkehrsunfall. Und plötzlich doch Probleme bei der Schadenregulierung. Mithaftung wegen der vom Fahrzeug ausgehenden Betriebsgefahr!

Was ist das?

Das IWW Institut hat das Thema aufgegriffen.

Hier geht es zu dem Artikel:

https://www.iww.de/ue/schadenregulierung/schadenabwicklung-der-neueste-coup-der-versicherer-der-einwand-der-betriebsgefahr-als-mithaftungselement-f53231

Wir empfehlen in solchen Fällen eine anwaltliche Beratung!

Euer HMS-Team 

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news-25 Thu, 26 Jul 2018 19:18:03 +0200 Schadenregulierung: Aus Schaden wird man klug! news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=25&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1ab0b225b0c6af774bbcc4f0428df5cf Wir warnen! Rechtsanwälte warnen! Noch nicht genug?

Hier ein aktueller Bericht der Plusminus-Redaktion (ARD) über das Vorgehen von Versicherungen bei der Schadenregulierung:

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/2018-07-25_plusminus-schaden-100.html


Lassen Sie sich von Profis unterstützen, wenn Sie nicht draufzahlen wollen!

Wir bieten:

Beweissicherung an der Unfallstelle

anwaltliche Erstberatung

objekte Schadengutachten u.a.m.

 

Weitere Infos dazu hier:

https://www.hms-gutachter.de/leistungen/uebersicht/

 

 

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news-24 Thu, 26 Jul 2018 15:57:07 +0200 Unfall: Stiftung Warentest klärt auf news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=24&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=db42d41d039feee0d728b7bf37fc0700 Autounfall? Da bieten die Versicherer schnelle und unkomplizierte Hilfe an. Doch wer sich darauf einlässt und verlässt, zahlt oft drauf.

Hat es gekracht, dürfen Unfallopfer mit Schäden am eigenen Wagen einen Sachverständigen einschalten. Was er ermittelt, muss die gegnerische Versicherung zahlen – und die Kosten für das Gutachten selbst. …

Klingt alles einfach. Der Gutachter beurteilt den Restwert des Unfallwagens. Liegt der zum Beispiel bei 3 000 Euro und beträgt der Wiederbeschaffungswert für ein gleichwertiges Fahrzeug ohne Unfallschaden 11 000 Euro, muss die Versicherung 8 000 Euro zahlen. Bei einer solchen Abrechnung setzen Versicherungen den Restwert aber gern sehr hoch an oder verlangen vom Geschädigten, dass er mehrere Angebote für das Unfallauto einholt. Das beobachtet Rechtsan­walt Hans-Jürgen Gebhardt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein. Dabei reicht es, das Auto zu dem im Gutachten genannten Wert zu verkaufen – es sei denn, die Versicherung bietet selber mehr (Bundesgerichtshof, Az. VI ZR 219/98).

Achtung, Gutachten!

Ein unabhängiger Gutachter ist also unverzichtbar. Die Angebote der Versicherer, eigene Gutachter zu schicken, versprechen zwar eine bequeme Abwicklung. Es bleibt aber die Befürchtung, dass solche Gutachter den Schaden herunterspielen. Schon besser klingen Angebote von Versicherern, die unabhängige Gutachterunternehmen einschalten. Doch auch scheinbar freie Unternehmen sind es oft nicht. So beauftragt etwa die R+V die Firma Carexpert. Die aber ist eine gemeinsame Tochterfirma der R+V, der Kravag und der Victoria-Versicherung.

Eine Alternative wären Gutachter der Dekra oder des Tüvs. Doch hier haben Experten wie Anwalt Gebhart Vorbehalte: „Bei der Dekra ist mir die Verbindung zur Versicherungswirtschaft zu eng.“ Auch ADAC-Jurist Paul Kuhn klingt gedämpft: „Gegen Tüv oder Dekra ist im Grunde nichts zu sagen. Aber bei deren Gutachten kommt mir manchmal der Gedanke an das Sprichwort: Wes Brot ich ess ...

Bequem und teuer

Auch die Schadenschnelldienste der Versicherer sind nichts für Skeptiker. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat 1999 die Autobahn-Notrufsäulen übernommen, dazu gibt es das Notfon 0 800/6 68 36 63 zum schnellen Kontakt zur Versicherung des Gegners. Das alles verspricht bequeme Regulierung. Der Geschädigte braucht sich nicht zu kümmern, bekommt einen Mietwagen, das kaputte Auto wird abgeholt, in die Werkstatt geschleppt und frisch gewaschen zurückgebracht.

Doch Bequemlichkeit ist nicht alles. Geschädigte haben mitunter auch Anspruch auf Ersatz der Wertminderung, bei Personenschäden auf eine Haushaltshilfe oder auf Auslagenpauschalen. Diese Ansprüche fallen bei der bequemen Regulierung leicht unter den Tisch. „Zudem kennt man die Werkstatt nicht, weiß nicht, ob sie neue oder gebrauchte Teile einbaut“, sagt Gebhardt. „Die Versicherer treten als Helfer auf, stehen aber wirtschaftlich auf der Gegenseite.“

Wer sich einmal auf den Gutachter der Versicherung eingelassen hat, muss bei späteren Zweifeln ein zweites Gutachten selbst bezahlen. Deshalb ist die Suche nach einem eigenen Fachmann ratsam – auch wenn sie schwierig ist.

Den Richtigen finden

Ein Gutachter sollte öffentlich bestellt und vereidigt oder zertifiziert sein“, rät Rechtsanwalt Elmar Fuchs, Geschäftsführer des Berufsverbandes der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen (BVSK). Außerdem sollte er Diplom-Ingenieur oder Kfz-Meister sein und einem unabhängigen Berufsverband angehören. Tipp: Vergleichsangebote (welcher Experte ist günstiger?) müssen Sie nicht einholen (Amtsgericht Koblenz, Aktenzeichen 13 C 799/98).

Versicherung zahlt Rechtsanwalt

Weil kein Versicherungslaie absehen kann, wie viel ihm zusteht, darf jedes Unfallopfer einen Anwalt einschalten – auf Kosten der gegnerischen Versicherung. Das gilt selbst in eindeutigen Fällen und auch wenn die Versicherung zahlen will. Denn es soll „Waffengleichheit“ herrschen, meint etwa das Amtsgericht Pforzheim (Az. 2 C 590/01).

Die Sorge, etwa bei einer eigenen Teilschuld den Anwalt dann doch zahlen zu müssen, sei unbegründet, meint Verkehrsrechtsexperte Jochen Pamer aus Wassertrüdingen: „Viele Kollegen setzen ihr Honorar nur nach dem Betrag fest, der außergerichtlich erreicht wurde.“ So bleibe der Gang zur Kanzlei kostenlos. Für ein erstes Kurzgespräch nähmen viele Anwälte nichts.

Weiteres Argument für den Gang zum Anwalt: „Bei kleinen Schäden prüft die eigene Versicherung nicht selten nur oberflächlich, ob ihr Kunde unschuldig ist und räumt kurzerhand eine Teilschuld ein“, beobachtet Pamer. Für die Versicherung ist das relativ risikolos: Da der Kunde so seinen Schadenfreiheitsrabatt verliert, zahlt er künftig höhere Prämien.

Schließlich hilft der Anwalt, wenn sich alles hinzieht. „Bei Verletzten versuchen einige Versicherer systematisch, das gegnerische Opfer weich zu klopfen“, meint Anwalt Gebhardt. „Da wird generell Mitschuld unterstellt und selbst nach Gerichtsurteilen nicht gezahlt.“

Mitunter wird so etwas erst vom Gericht gewürdigt. So erhöhte das Oberlandesgericht Nürnberg nachträglich das Schmerzensgeld für einen Biker: Der Versicherer habe unredlich gehandelt durch „unangemessenes Taktieren, fadenscheinige Einwände und grundloses Verzögern“ (Az. 6 U 3535/96).

Nach dem Unfall: Polizei ist nicht immer erforderlich

Nach einem Crash sollten Sie umgehend anhalten, Warnblinklicht und Warndreieck einschalten.

  • Bei kleineren Schäden nicht unnötig den Verkehr blockieren, vielmehr muss die Fahrbahn schnellstmöglich geräumt werden.
  • Umriss der Autos mit Kreide markieren. Noch besser: Von unterschiedlichen Standpunkten aus Fotos machen.
  • Bei Verdacht auf Alkohol oder Drogen, einem vorgetäuschten, provozierten Unfall oder bei Verletzten sollte unbedingt die Polizei unter 110 oder 112 gerufen werden. Sonst muss die Polizei nicht geholt werden. Wird sie doch gerufen, muss sie auch kommen – bei Blechschäden kann das dauern. Viele Geschädigte glauben, sie verhelfe ihnen zu ihrem Recht. Doch bei kleinen Schäden stellt sie nur ohne Beweisaufnahme die Personalien und den Sachverhalt fest.
  • Füllen Sie gemeinsam mit dem Unfallgegner den „Europäischen Unfallbericht“ aus, der als Formular schon im Auto liegen sollte. Dort nur den Hergang schildern, kein Schuldanerkenntnis abgeben.
  • Kennzeichen notieren, ebenso Adressen von Fahrer und Zeugen.
  • Möglichst rasch einen Anwalt aufsuchen. Ihrer eigenen Versicherung müssen Sie den Schaden innerhalb einer Woche melden.
  • Läuft ein Ermittlungsverfahren oder ein Bußgeldbescheid gegen Sie, müssen Sie dies der Versicherung mitteilen.
  • Ist der Gegner im Ausland versichert, den Unfall ans Deutsche Büro Grüne Karte melden: Postfach 10 14 02, 20009 Hamburg.

Quelle: Stiftung Warentest
(https://www.test.de/Autounfall-Tricks-beim-Schadenersatz-1101986-2101986/?mc=socialshare)


Für eine professionelle Beweissicherung empfehlen wir die Verkehrsunfallhilfe direkt!

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Dipl.-Ing. Gundolf Himbert

von der IHK Saarland öffentlich bestellt und vereidigt für
Straßenverkehrsunfälle sowie Schäden und Bewertung
vom BVSK* anerkannter Sachverständiger  

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news-23 Mon, 23 Jul 2018 14:41:35 +0200 Unfallaufnahme: „Wer schuld ist, wird erst im Nachhinein verbindlich und nicht vor Ort geklärt.“ news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=23&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6643d8c85cb421f02a1cbf220f13070e Bedeutung der Beweissicherung durch die Polizei

Bei schweren Unfällen mit Personenschaden kommt die Polizei an die Unfallstelle, veranlasst die notwendigen Maßnahmen und führt eine Unfallaufnahme durch.

ein Blick nach Schleswig-Holstein und Bayern: 
Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt (keine Personenverletzung, keine Straftat oder Owi mit Bußgeld über € 35,00), muss die Polizei trotzdem am Unfallort erscheinen (auch bei Bagatellschäden unter € 1.500,00). Allerdings wird sie dann kein Unfallprotokoll erstellen, sondern nur überprüfen, ob Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten vorliegen und darauf hinwirken, dass die Parteien ihre unfallrelevanten Daten austauschen (Dieses gilt jedenfalls für das Bundesland Schleswig-Holstein, in anderen Bundesländern bestehen bisweilen andere Regeln).
Falls die Polizei keine Unfallaufnahme mit Sicherung und Dokumentation der Spuren sowie eine Vermessung der Unfallstelle durchführt, könne man entweder den Mitarbeiter eines Sachverständigenbüros an die Unfallstelle rufen oder die Unfallaufnahme selbst vornehmen. 

Bayern formuliert ähnlich: Wenn die Polizei nicht verständigt wird oder bei Bagatellschäden keine Spuren sichert können die Unfallbeteiligten selbst die Beweissicherung durchführen. Pauschale Schuldanerkenntnisse sollten jedoch nicht abgeben werden. Ansonsten drohe Ärger mit der Versicherung. Der Versicherte sei nämlich nicht berechtigt, ohne Zustimmung der Versicherung eine Schuld ganz oder teilweise anzuerkennen.

Diese Bestimmung veranlasst immer wieder Unfallbeteiligte den gemeinsam erstellten Unfallbericht nicht zu unterzeichnen. Bei den von Versicherungen und Automobil-Clubs verteilten Unfallberichten handelt es sich jedoch nicht um ein Schuldanerkenntnis, sondern um eine Aufstellung von Fahrzeug- und Personendaten, einen Schadensbericht und eine Unfallskizze, die im Regelfall (keine handschriftlichen Ergänzungen, die ein Schuldanerkenntnis zum Inhalt haben) unterschrieben werden können.

Wir raten zur Inanspruchnahme der Verkehrsunfallhilfe direkt!

BEWEISE SIND WICHTIG! 

Für die Versicherer ist es anscheinend sowieso ohne Belang, falls die Polizei in der Wache bleiben würde. Zur Klärung der Schuldfrage, ob mit oder ohne Polizei, äußerte sich ein Versicherungsvertreter in der Aachener Zeitung nämlich wie folgt: 

Wer schuld ist, wird erst im Nachhinein verbindlich und nicht vor Ort geklärt. Beide Unfallparteien gegeben jeweils gegenüber ihrer Versicherung eine Unfallmeldung ab und dann werden die Versicherungen miteinander kommunizieren.“

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news-22 Sat, 21 Jul 2018 17:32:09 +0200 Beweise im Zivilprozess news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=22&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ce84a4bc3ffa2f8f27e840684f0f6ba8 Informationen zur gerichtlichen Beweiserhebung und -würdigung

Wenn die Parteien nach einem Unfall vors Zivilgericht ziehen bedeutet dies regelmäßig, dass die Parteien bei der Schadenregulierung uneinig sind. Die Positionen werden dann dem Gericht vorgetragen und das Gericht muss eine Entscheidung treffen. Die Beweisfähigkeit eines Sachverhalts spielt dabei oft eine große Rolle.

Tragen die Parteien unterschiedliche Versionen des Sachverhalts vor, so liegen insoweit widerstreitende Tatsachenbehauptungen vor. Das Gericht wird über die umstrittenen rechtlich relevanten Tatschilderungen eine Beweisaufnahme durchführen und anschließend die so erhobenen Beweise würdigen.

Im Zivilprozess gewinnt grundsätzlich die Partei, die ihrer Darlegungs- und Beweispflicht besser nachkommt. Für den Fall, dass die beweisbelastete Partei den Wahrheitsgehalt ihrer Behauptung nicht mit der nötigen Überzeugungskraft beweisen kann, verliert sie den betreffenden Prozessteil.

Beim Zivilprozess setzt grundsätzlich jede Beweisführung einen Beweisantrag einer Partei voraus. Wenn das Gericht dem Antrag stattgibt, findet die Beweiserhebung vor Gericht statt, und zwar beginnend mit der Beweisaufnahme; es folgt die Verhandlung über die Beweisaufnahme und schließlich die Beweiswürdigung durch das Gericht.

Die Beweiserhebung vor einem Gericht findet generell mit den Mitteln des Strengbeweises statt. Diese sind für Zivilprozesse in der Zivilprozessordnung abschließend aufgezählt. Bedeutsam sind u. a. der Sachverständigen- und Zeugenbeweis, die Inaugenscheinnahme und die Parteivernehmung.

Zeugen berichten dem Gericht über Dinge, die sie wahrgenommen haben. Die Beweiserhebung mittels Befragung von Zeugen ist sehr häufig anzutreffen, obwohl Zeugenbeweis bei bestimmten Sachverhalten als sehr unzuverlässig gilt. Dies betrifft in der Regel solche Sachverhalte, in denen die Zeugen von einem Ereignis überrascht werden, z.B. bei einem Verkehrsunfall.

Allzu oft erleben Richter, dass die Zeugen die Sachlage unterschiedlich schildern; manchmal verwickelt sich sogar ein einziger Zeuge in Widersprüche. Zudem haben Zeugen oftmals eine mehr oder weniger starke gesellschaftliche Beziehung zu einer Partei, z.B. durch Nachbarschaft, Kollegenschaft oder sie stehen sogar in einer Abhängigkeit zu einer Partei, z.B. wenn eine Partei ihr Arbeitgeber ist. Das Gericht muss bei seiner Entscheidung die Möglichkeit berücksichtigen, dass die Nähe zu einer Partei sachfremde Interessen des Zeugen begründet. Die Berücksichtigung steht im Ermessen des Gerichts.

Bei widerstreitenden Zeugenaussagen hat das Zivilgericht zwei Handlungsoptionen: Entweder es schenkt dem einen Zeugen glauben und dem anderen nicht oder es sieht die zu beweisende Tatsache als unbewiesen an, wodurch die beweisbelastete Partei das Nachsehen hat. Das Gericht hat an dieser Stelle einen schier unglaublichen Spielraum, in Grenzfällen kann die Entscheidung immer so oder so ausfallen.

Der Sachverständige ermittelt Tatsachen, sofern das Gericht es nicht kann. Beispiel: Todes- und Unfallursachen. Der Sachverständige vermittelt dem Gericht auch fachliche Kenntnisse, damit das Gericht die ermittelten Tatsachen richtig beurteilen kann.

Fehlt dem Gericht die notwendige Sachkunde, so zieht es von Amts wegen einen Sachverständigen hinzu.

Normalerweise tritt die beweisbelastete Partei den Sachverständigenbeweis an, indem sie einen entsprechenden Antrag beim Gericht stellt. Mitunter wird kein Antrag gestellt, z.B. weil die Partei meint, dass die behauptete Tatsache trotz des Bestreitens durch die Gegenseite nicht beweisbedürftig ist. Hält das Gericht ein Gutachten für erforderlich und will es das Gutachten nicht von Amts wegen einholen, so muss es die beweisbelastete Partei auf die Erforderlichkeit eines Gutachtens hinweisen. In diesem Fall muss die Partei selber Beweis antreten, indem sie die Beweiserhebung mittels Gutachten beim Gericht beantragt. Das Gericht kann die Beauftragung eines Sachverständigen davon abhängig machen, dass die beweisbelastete Partei die anfallenden Kosten vorschießt.

Das Gericht legt Art und Umfang der Tätigkeit des Sachverständigen genau fest und es bestimmt auch den Sachverhalt, von dem der Sachverständige ausgehen soll.

Bei einfachen Sachverhalten wird das Gericht oft davon absehen, ein schriftliches Gutachten einzuholen. Stattdessen wird der Sachverständige um eine mündliche Stellungnahme im Rahmen der Verhandlung gebeten. Mitunter organisiert das Gericht die Vernehmung des Sachverständigen vor Ort.

Zur Beweiserhebung ist ein geeigneter Sachverständiger vom Gericht auszuwählen und zu beauftragen. Steht für den Themenbereich ein öffentlich bestellter Sachverständiger zur Verfügung, so ist dieser Sachverständige einem nicht öffentlich bestelltem Sachverständigen vorzuziehen.

Manchmal beauftragt eine Partei bereits im Vorfeld des Prozesses, also außerhalb der Verhandlung, einen Gutachter. Es handelt sich dann um ein Privatgutachten. So ein Privatgutachten ist kein Beweismittel, sondern allenfalls Teil der Sachverhaltsschilderung der Partei. Es ist allerdings als Beweis verwertbar, wenn beide Parteien einverstanden sind. Das kann z.B. aus Gründen der Prozesskostensenkung sinnvoll sein.

Es kommt oft vor, dass eine Partei mit den Ergebnissen des Sachverständigen nicht einverstanden ist oder dass zwei Gutachten vorliegen, die sich widersprechen. Ob das Gericht ein weiteres Gutachten einholt, steht in seinem Ermessen.

Das Gericht macht sich u.U. auch selbst vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten. Dazu macht es einen Ortstermin zusammen mit den Parteien. Dieses Beweismittel ist aufgrund seiner Objektivität sehr stark. Das Gericht kann die Augenscheins-Einnahme von Amts wegen anordnen.

Die Parteien werden immer bereits im Vorfeld der Beweiserhebung gehört, denn sie bringen die Tatsachenbehauptungen vor, die im Streitfall auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft werden müssen. Das ist dann aber noch keine Parteivernehmung, denn die findet erst im Rahmen der Beweisaufnahme später im Prozess statt. Weil die Parteien daran interessiert sind, dass der Prozess zu ihren Gunsten ausgeht, ist dieses Beweismittel sehr schwach.

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news-21 Wed, 18 Jul 2018 11:02:36 +0200 Verkehrsmesstechnik: Wenn es "blitzt" news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=21&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=11d5601535d9e77882faba77b9ea7f91 Ob nun bei Geschwindigkeits-, Rotlicht- oder einem Abstandsverstoß, Messingenieure können die Messung technisch überprüfen. 
Hinzu kommen die juristischen Prüfungen durch erfahrene Verkehrsanwälte.

Alles zusammen ist BlitzerGutachten.

Überzeugen auch Sie sich von der Arbeit der Profis!

Demnächst mit neu gestalteter Homepage.

https://www.blitzergutachten.de/

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news-20 Sat, 14 Jul 2018 18:44:11 +0200 Gutachter ist nicht gleich Gutachter, Gutachten nicht gleich Gutachten news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=20&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cf067c61320cf33cb19457ff602485a6 Wer darf sich Sachverständiger nennen?

In Deutschland gibt keinen gesetzlichen Schutz für die Berufsbezeichnung „Sachverständiger“. Durch die Rechtsprechung ist jedoch festgelegt, dass sich als Sachverständiger nur bezeichnen darf, wer überdurchschnittliche Kenntnisse auf einem Fachgebiet hat und eine entsprechende Ausbildung nachweisen kann. Dies bedeutet, dass als Mindestvoraussetzung eine Ausbildung als Kfz-Meister oder ein Ingenieurabschluss zugrunde gelegt werden muss (Anm.: Wir arbeiten sowohl mit diplomierten Ingenieuren, als auch mit erfahrenen Kfz.-Meistern).

Seriöse und fachlich kompetente Sachverständige erkennen Sie daran, dass diese nicht nur in einer Prüfung ihre Fachkenntnisse unter Beweis gestellt haben, sondern sich auch einer laufenden Qualitätsüberwachung unterziehen. Dies sind insbesondere selbständige Sachverständige, die vom BVSK (Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V., Berlin) anerkannt, öffentlich bestellt und vereidigt sind.

Sachverständigen, die vielleicht sogar einen Kfz-Reparaturbetrieb führen oder mit einem solchen Betrieb verbunden sind, fehlt ein wichtiges Kriterium: die Unabhängigkeit.

Hier geht es weiter zum Thema Gutachten und Unfallanalyse:

https://www.hms-gutachter.de/news/detail/?tx_news_pi1
%5Bnews%5D=19&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8b2c82d93ee4e1fbb0bc908323d30f23

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news-19 Sat, 14 Jul 2018 18:38:28 +0200 Schadengutachten und Unfallanalyse news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=19&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8b2c82d93ee4e1fbb0bc908323d30f23 Was steht in einem Schadengutachten?
HMS-Gutachter als neutrale Kfz-Sachverständiger nehmen in Gutachten über den Unfallschaden an Fahrzeugen Stellung zu allen schadentechnisch wichtigen Punkten. Durch unser unabhängiges Gutachten sichern Sie Ihre berechtigten Ansprüche und vermeiden viele Probleme bei der Schadenabwicklung. Das Gutachten enthält u.a.:

- Technische Beschreibung Ihres Fahrzeuges
- Erfassung von Sonderausstattungen
- Beschreibung der Schäden am Fahrzeug
- Dokumentation der Schäden durch Lichtbilder
- Festlegung des Reparaturweges
- Kalkulation der Reparaturkosten
- Ermittlung einer Wertminderung
- Stellungnahme zu (unreparierten Schäden) Altschäden
- Abzüge „ Neu für Alt“ (falls gerechtfertigt)
- Reparaturdauer
- Wiederbeschaffungswert vor dem Unfall
- Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Reparatur
- Restwert nach dem Unfall
- Wiederbeschaffungswert
Ein Kostenvoranschlag hat im Zweifelsfall nur eingeschränkten Beweiswert. Nur mit einem Gutachten eines neutralen Sachverständigen gehen Sie auf „Nummer sicher".

Wer zahlt das Schadengutachten?

Die Kosten für Gutachten eines Sachverständigen sind nach ständiger Rechtsprechung vom Schadenverursacher oder seiner Haftpflichtversicherung zu ersetzen. Dies gilt auch dann, wenn die Versicherung bereits einen Sachverständigen beauftragt hat oder dies tun möchte.

Wenn Sie bei Ihrem Sachverständigen eine sogenannte „Sicherungs- Abtretungserklärung“ unterzeichnen, führt dies im Ergebnis regelmäßig dazu, dass Sie die Kosten für das Gutachten nicht vorstrecken müssen, da diese meist von der Haftpflichtversicherung des Verursachers direkt an den Sachverständigen bezahlt werden.
HINWEIS: Die Versicherung hat im Haftpflichtschadenfall nicht das Recht, auf die Einschaltung eines unabhängigen Sachverständigen zu verzichten! Nur Sie entscheiden, ob Sie ein Gutachten benötigen!
Die Versicherung kann sich nur dann weigern, die Kosten für ein unabhängiges Gutachten zu ersetzen, wenn es sich um einen sogenannten Bagatellschaden handelt. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn die Kosten für die Instandsetzung unter ca. 750 Euro (Tendenz 1000 Euro) liegen und die Schäden für einen Laien erkennbar gering sind. Bei eindeutigen Bagatellschäden reicht zur Schadendokumentation ein Kostenvoranschlag einer Werkstätte.
Handelt es sich aber um versteckte oder sicherheitsrelevante Schäden, die z.B. erst nach einer Demontage oder Achsvermessung erkennbar werden, muss der Sachverständige zu Wertminderung oder Abzügen Stellung nehmen oder ist bei älteren Fahrzeugen bereits ein Totalschaden zu befürchten, dann liegt kein Bagatellschaden vor. Im Zweifelsfall geben wir Ihnen dazu nähere Informationen (ggfls. Vermittlung an einen Rechtsanwalt).

Bei Kaskoschäden gelten andere Gutachten-Regelungen!

Wofür brauch ich eine Unfallanalyse?

In manchen Fällen lässt sich der Unfallablauf – und damit auch die Schuldfrage – nachträglich nicht mehr eindeutig beurteilen. Hier kann das Gutachten eines Unfallsachverständigen helfen, Licht ins Dunkel zu bringen.
Der Sachverständige rekonstruiert in solchen Fällen anhand von Unfallspuren, Endstellungen und sonstigen Anhaltspunkten den Unfallablauf, Geschwindigkeiten und Bewegungsverhalten der Unfallbeteiligten werden analysiert, z.B. zur Klärung, ob der Unfall durch niedrigere Geschwindigkeit oder anderes Verhalten der Fahrzeuglenker zu vermeiden gewesen wäre.
Als Grundlage für diese Beurteilung benötigt der Sachverständige eine möglichst genaue Dokumentation aller Unfallspuren und der Situation nach dem Unfall. Dies sollte durch eine Vermessung, die Erstellung einer Skizze, insbesondere aber durch Fotos von Unfallstelle und Beschädigungen an den Fahrzeugen festgehalten werden. Diese Fotos kann der Sachverständige auswerten und daraus wichtige Details entnehmen.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf unseren Service der Verkehrsunfallhilfe direkt hin ( https://www.hms-gutachter.de/leistungen/unfallhilfe-direkt/ ).

Gutachten über Verkehrsunfälle werden heute vermehrt mit Hilfe von EDV-Programmen erstellt. Damit kann der Unfallablauf dargestellt und sogar mit 3D-Ansichten z.B. aus der Sicht eines Zeugen oder der beteiligten Fahrer verdeutlicht oder der Bewegungsablauf bei Fußgängerunfällen analysiert werden.
Bei schweren Verkehrsunfällen wird der Unfallsachverständige häufig von Polizei oder Staatsanwaltschaft zur Spurensicherung direkt an die Unfallstelle gerufen, um technische Grundlagen für eine mögliche Verfolgung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten zu schaffen. Gerade hier schauen wir voller Stolz auf die langjährigen Tätigkeiten unseres öffentlich bestellt und vereidigten Sachverständigen Dipl. Ing. Gundolf Himbert, die ihm ein hohes Ansehen eingebracht haben.

Auch bei der Bewertung von behaupteten HWS-Verletzungen ist der HMS-Sachverständige gefragt. Hier obliegt es zunächst dem Sachverständigen, die Unfallsituation zu analysieren bevor dazu medizinische Betrachtungen erfolgen (interdisziplinäres Gutachten).

HMS-Gutachter – Ihre kompetenten Ansprechpartner bei einem Unfall.

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news-18 Thu, 12 Jul 2018 22:14:11 +0200 Schockstarre nach Unfall news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=18&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=96b877dcef96800ff8d626437faa6879 ein emotionaler Brief einer Unfallzeugin an die Polizei:

 

An die Beamten der Polizei Saarland und alle Rettungskräfte!

Gestern wurde ich Zeugin eines schrecklichen Autounfalls mit Personenschaden. Ich war eine der beiden ersten Personen vor Ort, habe den kompletten Verlauf mit allen schrecklichen Einzelheiten gesehen. Ich gebe es zu, ich war gnadenlos überfordert mit der vorgefundenen Situation. Dem geschockten Verursacher, dem schwer verletzten Opfer, grundsätzlich mit allem..

Als ich mich von meiner Schockstarre erholte, in die mich der erste Anblick versetzte, rief ich die Polizei. Die weitere Zeugin kümmerte sich derweil um das Opfer. Für mich war es der erste Kontakt dieser Art mit Polizei und Notruf! Ich war unendlich froh, mit einer ruhigen und kompetenten Person an der anderen Leitung reden zu können. Dies half mir zu funktionieren und von der aufkeimenden Panik wegzukommen.

Als die Einsatzkräfte der Polizei eintrafen und das Zepter übernahmen, war das befreiend, beruhigend und ich war unendlich dankbar!!! Die Beamten waren freundlich aber bestimmt, ruhig und kompetent, sachlich aber auch einfühlsam! Ich wiederum meine mich zu erinnern, auf eine Frage sehr patzig geantwortet zu haben. Ich kann mich weder an die Frage noch die Polizistin genau erinnern! Aber ich möchte mich dafür entschuldigen!

Ich begriff durch die "Übernahme", dass ich nicht mehr funktionieren musste. Ich begann zu begreifen, dass auch ich ein "Opfer" war. Dieses Begreifen wurde mir durch einen netten Polizisten und einen Sanitäter noch bewusster. Sie machten mich darauf aufmerksam, dass ich durchaus auch betroffen bin. Ich habe den Unfall detailgetreu gesehen. Das ist weit mehr, als ein "Normalbürger" versehen kann und zu verkraften im Stande ist. 

Die Ruhe mit derer Gaffer und dreiste Schaulustige aller Art verwiesen wurden, ist bemerkenswert. Ich war kurz davor nicht mehr so nett zu sein, wie die nervenstarke Beamtin!

Ich wurde auf die Wache eskortiert, wo mich mein Mann abholte. Auf der Fahrt in dem Auto waren zwei Beamten bei mir. Keiner redete. Ich versuchte mich nicht "dranzustellen" und war sehr bemüht nicht zu weinen und kein Schluchzen oder sonstiges hören zu lassen. Ohne Erfolg, da die Beamtin, welche neben mir saß, mir sehr diskret ein Taschentuch anbot. Daraufhin ich völlig die Fassung verlor und diese mir sagte, dass ich mich nicht schämen müsse. 

Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften bedanken! Egal bei wem! Bei jedem einzelnen! Bei so einem Anblick und Chaos Ruhe zu bewahren ist mehr als nur ein Job!!

Ob dieser Text ankommt, weiß ich nicht. Es war mir jedoch in meinem jetzigen Zustand ein Anliegen diese Worte loszuwerden.

(Quelle: Facebook)

 

Diese Schilderung zeigt, wie sehr Menschen in einer solchen Situation neben sich stehen. In dieser schwierigen Lage müssen sich die Unfallbeteiligten dennoch um die Schadenregulierung kümmern. Hierzu zählt die Beweissicherung an der Unfallstelle. Die Mehrzahl wird überfordert sein. Allein schon deswegen empfehlen wir die Inanspruchnahme der Verkehrsunfallhilfe direkt, ein Projekt von HMS-Gutachter. 
Mehr dazu auf unserer Homepage.

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news-17 Wed, 11 Jul 2018 11:58:46 +0200 BEWEISE IN DER AIRBAG-STEUERUNG news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=17&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=23f895cd94d316449b13db1bc53ce127 (Pre-)Crash-Daten - neue Möglichkeiten der Sachbeweisführung

Alle elektronischen Helfer des Alltags funktionieren grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip: Daten werden über Sensoren registriert, verarbeitet und (zwischen-) gespeichert.
Nachfolgend soll am Beispiel der in (nahezu) jedem PKW neuer Bauart und damit millionenfach verbauten Airbag-Steuerung aufgezeigt werden, welch enormes Beweispotenzial dieser Spurenart immanent sein kann.

In einem PKW sind, je nach Ausstattung, circa 80 Steuergeräte integriert, die u.a. über Sensoren physikalische Messgrößen erfassen. Das geht so weit, dass, losgelöst vom Willen des Fahrzeugführers, in bestimmten Situationen Eingriffe in die Fahrdynamik erfolgen, wobei z.B. Schaltvorgänge unterbunden, Räder abgebremst oder Motordrehzahlen erhöht bzw. gedrosselt werden können.

Einige dieser Einheiten erlauben Auswertungen und Rückschlüsse, die nicht nur für Servicezwecke interessant, sondern auch bei einer Unfallrekonstruktion enorm relevant sein können. Die Untersuchungen richten sich dabei u.a. auf die Datenspeicherungen in Airbag-Systemen.

Das Steuergerät enthält einen piezoelektrischen und einen mechanischen Beschleunigungssensor sowie einen Mikrocontroller, der die gemessene Verzögerung nach einem bestimmten Algorithmus berechnet, damit das Kollisionsgeschehen bewertet und bei Überschreiten der definierter Schwellenwerte ein elektrisches Zündsignal an die Gasgeneratoren sendet.

Grundsätzlich sind bei einer Airbag-Auslösung folgende Aufzeichnungen zu erwarten:

·       die Zeit, die seit einer möglichen ersten Störung vergangen ist, sowie

·       Störungen die vor der Kollision aufgetreten sind,

·       mögliche Störungen, die während des Zusammenstoßes aufgetreten sind,

·       Verzögerungsverlauf vor und nach der Kollision (Crash-Puls),

·       die berechnete kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung das Zündsignal für Airbags und/oder Gurtstraffer,

·       die Auslösefreigabe (Ansprechen des mechanischen Beschleunigungssensors),

·       die Zündzeit,

·       die Bestätigung der Auslösung von Airbags und Gurtstraffern,

Bei manchen Typen werden zusätzlich bereits Bremsdaten, Gierbeschleunigungen, Motordrehzahl, Außentemperatur, der eingelegte Gang und auch die Kollisionsgeschwindigkeit abgespeichert.

In den USA hat General Motors (GM) bereits in den 90er Jahren damit begonnen, in Airbag-Steuersystemen umfangreich Daten aufzeichnen zu lassen. GM ging noch weiter: Es wurden nicht nur Crash-Daten (bei Airbag-Zündung) aufgezeichnet, sondern auch sogenannte Pre-Crash-Daten. Dabei handelt es sich um Werte der Fahrdynamik bis 5 Sekunden vor einer Kollision oder einer Situation, die als ein nicht zündungsrelevanter Beinahe-Unfall (near-impact-situation) bezeichnet werden kann. Es sind dies: Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl, Drosselklappenstellung, Zeitpunkt der Bremsbetätigung und der Beginn der Bremswirkung.

Soweit Daten im obigen Sinne bei einem Verkehrsunfall oder bei einer Straftat (z.B. Autorennen im öffentlichen Straßenverkehr) beweisrelevant sein können, bedarf es zunächst nur der Sicherstellung der Airbag-Steuerung. Das Sichern der Daten ist mit einer entsprechenden Technik möglich, über die HMS-Sachverständige verfügen.

Eine in Frage kommende Verpflichtung der Herstellerseite als Zeuge oder Sachverständiger erscheint rechtlich bedenklich. Es geht schließlich nicht um die Bekundung gemachter Wahrnehmungen zu einem konkreten in Verhandlung stehenden Sachverhalt, sondern um die Interpretation eines vorliegenden beweisrelevanten Gegenstandes, was grundsätzlich Sachverständigenaufgabe ist.

Unsere Sachverständigen stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

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news-16 Thu, 28 Jun 2018 11:14:39 +0200 Gutachten: Vertrauen in die Schadenfeststellung des Sachverständigen news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=16&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a9265af88c05f6e9acd37709bd545706 LG Saarbrücken, Urteil vom 15.09.2017, AZ: 13 S 59/17

autorechtaktuell:
Vorliegend macht der Kläger restlichen Schadenersatz aus einem Verkehrsunfall geltend. Das Fahrzeug des Klägers wurde bei einem Verkehrsunfall stark beschädigt. Die Beklagte ist voll eintrittspflichtig. 
 Der vom Kläger beauftragte Sachverständige wies in seinem Gutachten vom 25.07.2016 Reparaturkosten in Höhe von 8.033,69 € brutto (= 6.751,00 € netto) bei einem Wiederbeschaffungswert von 7.500,00 € brutto sowie einem Restwert in Höhe von 500,00 € aus. Insoweit habe ein wirtschaftlicher Totalschaden vorgelegen (Reparaturkosten brutto über dem Wiederbeschaffungswert).
 Der Kläger verkaufte das Fahrzeug am 27.07.2016 zum gutachterlich ermittelten Restwert von 500,00 € und erwarb in Folge am 02.08.2016 ein Neufahrzeug zum Preis von 13.695,00 € brutto. 
Die Beklagte legte Ihrer Abrechnung vom 26.08.2016 einen Prüfbericht zugrunde. Dieser enthielt Abzüge u.a. für nicht erforderliche Beilackierungskosten und wies ersatzfähige Reparaturkosten von 5.675,17 € netto (= 6.754,08 € brutto) aus. Entsprechend ging die Beklagte nicht mehr von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus und regulierte nur die Reparaturkosten netto.
 Das erstinstanzlich zuständige AG Neunkirchen gab der Klage weitaus überwiegend statt. Der Kläger könne auf Totalschadensbasis abrechnen, weil er aufgrund des von ihm eingeholten Gutachtens darauf vertrauen durfte, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden vorlag. 

 

Wenn Sie ein Schadengutachten benötigen - einfach anrufen! 06838 9060

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news-15 Thu, 28 Jun 2018 10:33:32 +0200 Schadenregulierung: Es gibt keine einfach gelagerten Fälle mehr news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=15&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=199f777ba9781906e70631b8351aae54 aus der Unfallzeitung:

Bei Verkehrsunfällen gibt es in jüngster Zeit aufgrund des Regulierungsverhaltens der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer keine einfach gelagerten Fälle mehr.

… vertritt die Unfallzeitung die Ansicht, dass mit der herrschenden Ansicht der Rechtsprechung es sich bei der Schadensregulierung von Verkehrsunfallschäden grundsätzlich um nicht einfach gelagerte Fälle handelt. Aufgrund der vielzähligen Entscheidungen ist der Normalbürger überfordert, seinen eigenen Unfallschaden ohne anwaltliche Hilfe erfolgreich ersetzt zu erhalten. Schon allein zu den Kosten eines Sachverständigen, der beweissichernd den Schadensumfang und die Schadenshöhe feststellt, sind vom BGH mehr als zehn Entscheidungen getroffen worden. Im vorliegenden Fall (Anm.: AG Frankenthal Urteil vom 30.5.2018 – 3c C 49/18) ging es auch um Ausfallzeiten und Vorhaltekosten. Der Normalbürger kann mit derartigen Begriffen kaum etwas anfangen. Bezeichnend ist auch, dass die beklagte Kfz-Haftpflichtversicherung aufgrund des Anwaltsschreibens die Nachzahlung veranlasst. Insoweit war die Einschaltung eines Rechtsanwalts auch schon im vorgerichtlichen Zeitraum erforderlich.

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news-14 Thu, 28 Jun 2018 00:47:44 +0200 Unfall / Beweissicherung: Polizeibeamter sieht nicht alles news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=14&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e9acdaf73aa3db74f6eab1ba82264821 aus einem Urteil:

Die abschließende Überzeugung gewinnt das Gericht sodann aus dem eingeholten Sachverständigengutachten.

Danach ist das Fahrzeug des Beklagten zu 1) nicht beschädigungsfrei. Der Sachverständige kommt zudem zu dem Ergebnis, dass die am klägerischen Pkw vorhandenen Kontaktspuren sich gut durch einen Kontakt mit der linken hinteren Felge des rückwärts setzenden Jeeps erklären lassen. Am Fahrzeug der Klägerin seien schräg verlaufende Schrammspuren unterschiedlicher Intensität vorhanden. Am Fahrzeug des Beklagten zu 1) seien an der hinteren Leichtmetallfelge umlaufend Kratzer mit verschiedenen Verlaufsrichtungen vorhanden, an der Kunststoffeinfassung des rechten Hinterrades im hinteren Abschnitt leichte Kratzer und an der Radlaufkante im vorderen Abschnitt leichte Schürfungen. Die vom Sachverständigen vorgenommenen Stellproben beider Fahrzeuge ergaben, wie der Gutachter nachvollziehbar zeigt, dass nur ein Radkontakt, insbesondere mit den 5 seitlich hervorstehenden Radspeichen, die Kontaktspuren in Form von Kratzern aufweisen, erfolgt sein kann. Die Beschädigungen des klägerischen Fahrzeugs ließen sich durch den Anstoß des rückwärts rotierenden Rades erklären. Der Sachverständige bestätigt, dass der Verlauf und der Umfang der Schrammen technisch nicht widersprüchlich sind, sondern sich die (damaligen) Schrammen am klägerischen Fahrzeug hinsichtlich des Verlaufs, der Spurcharakteristik und der Höhe der Spuren sehr gut durch das abrollende Hinterrad erklären lassen. Auch umgekehrt führt der Sachverständige aus, dass an den Radspeichen des Beklagtenfahrzeugs Kratzspuren vorhanden seien, die durch den Vorgang erklärt werden könnten.

Zwar kann der Sachverständige mangels Individualspuren, insbesondere Farbantragspuren, nicht den eindeutigen Nachweis führen, dass das Beklagtenfahrzeug die Spuren am Klägerfahrzeug hinterlassen hat. In der Zusammenschau der Beweismittel, hier insbesondere der glaubhaften Aussage der unbeteiligten Zeugin W. und dem Gutachten, steht zur Überzeugung des Gerichts jedoch fest, dass der Schaden am Klägerischen Pkw durch das Fahrzeug des Beklagten zu 1) verursacht wurde.

Die Aussage des Polizeibeamten S. steht dieser Annahme nicht entgegen. Er gab an, er habe am Fahrzeug des Beklagten zu 1) etwa 2 Monate nach dem Unfall keine korrespondierenden Schäden feststellen können.

Dies ist in Anbetracht der tatsächlich vom Sachverständigen festgestellten Schäden, die ja nicht augenscheinlich, offensichtlich und erheblich sind, nicht verwunderlich, sondern erklärbar.

Wir empfehlen eine professionelle BEWEISSICHERUNG, notfalls durch einen HMS-SACHVERSTÄNDIGEN.

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news-13 Wed, 27 Jun 2018 13:21:34 +0200 Messtechnik: Auffälligkeiten in Messdaten gefunden news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=13&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4aa610b63edb513eb4882ac7974b3c97 Messdaten als „Behördenausdruck“ sind kein originäres Beweismittel

Bei Messungen mit Vitronic PoliScan (PoliScanspeed, M1, F1, FM1, etc.) werden in der Messdatei fünf Messinformationen in Form von Entfernungsmesswerten und Zeitindexen gespeichert. Mit deren Hilfe wird die gemessene Geschwindigkeit auf Plausibilität hin geprüft. Darüber hinaus kann geprüft werden, ob die zur Messung beigetragenen Einzelmessungen innerhalb des zulässigen Messbereichs liegen. Bei etwaigen Verstößen erfolgte die Messung nicht entsprechend der Bauartbeschreibung, was die Zulässigkeit der Messung in Frage stellt. Dieser Auffassung folgen auch einige Gerichte, die bei etwaigen Verstößen regelmäßig mit einer Einstellung des Verfahrens reagieren. 

Um entsprechende Überprüfungen vornehmen zu können sind daher die Messdaten aus der digitalen Messdatei zu extrahieren. Hierzu ist beispielsweise das Referenzauswerteprogramm TuffViewer notwendig. Um die Messdatei verarbeiten zu können sind zudem ein Messgerätespezifischer Softwaretoken und ein Gerätepasswort erforderlich. In einigen Fällen wird aber seitens der Behörde nicht die digitale Messdatei mit dem Token und dem Passwort zur Verfügung gestellt, sondern alternativ nur ein Ausdruck der Messdaten. 

Wie sich nunmehr aber herausstellte, kann einem solchen Ausdruck der Messdaten nicht blind vertraut werden. Die Messdaten werden durch das Auswerteprogramm als XML-Datei gespeichert. Diese Datei kann mit jedem üblichen Texteditor verändert werden, ohne dass diese Änderungen in irgendeiner Form ersichtlich sind. 

Bei einer Messung mit dem Vitronic PoliScan FM1 wurde ein solcher Behördenausdruck der XML-Datei vom Landkreis Nordwestmecklenburg im Rahmen der Akteneinsicht zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Dieser Ausdruck wurde auch durch uns ausgewertet und in einer gutachtlichen Stellungnahme mit dem Hinweis verarbeitet, dass keine Aussagen zur Authentizität der Messdaten getroffen werden können. Es wurde angeregt die digitale Messdatei in Ergänzung auszuwerten um die Ausführungen zu verifizieren. Diese wurde sodann auch wenige Wochen später mit dem zugehörigen Token und Passwort, welche separat beim Landesamt für Mess- und Eichwesen Berlin-Brandenburg angefordert wurden, zur Auswertung zur Verfügung gestellt. 

Die Auswertung der Messdaten zeigte, dass alle Informationen in der XML-Datei mit dem behördlicherseits übermittelten Ausdruck der Messdatei identisch waren, bis auf der Entfernungsmesswert bei der ersten Messwertbildung. 

Im Behördenausdruck war der Wert „PositionFirstMeasuremet“ mit x = “49.51“ m angegeben. Bei den eigenständig aus der Messdatei extrahierten Messdaten war „PositionFirstMeasuremet“ hingegen mit x = “50.00“ m angegeben.

Wie sich nunmehr herausstellte handelte es sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Auch bei Sachverständigenkollegen sind nunmehr Fälle aufgetreten, bei denen nur der Entfernungsmesswert bei der ersten Messwertbildung verändert wurde. 

Auffällig ist zudem, dass die Messanlage durch die Firma VETRO Verkehrselektronik GmbH betrieben wird. Die VETRO gehört zu VITRONIC, also dem Hersteller.

Durch wen und an welcher Stelle der Prozesskette die XML-Datei verändert wurde, ist bislang unklar und bedarf zwingend einer Aufklärung.

Um etwaige falschen Messinformationen zu umgehen kann sachverständigerseits nur dringend empfohlen werden Ausdrucke der XML-Datei oder auch die bereits extrahierte
XML-Datei nicht zur Auswertung anzuerkennen. Es kann nur einer eigens aus der Messdatei extrahierten XML-Datei Vertrauen geschenkt werden, da nur die originale digitale Messdatei als originäres Beweismittel zulässig und anerkennungsfähig ist.

Copyright by 

B. Eng. Fabian Schwarz

Sachverständiger für Verkehrsmesstechnik und Unfallanalytik

https://www.hms-gutachter.de/team/ 

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news-12 Tue, 26 Jun 2018 16:16:37 +0200 Messtechnik: Unseriöse Werbung? news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=12&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f2995579c48bc976fec636d5303cb2f6 Mit Interesse verfolgen wir als Außenstehende, wie es in der nachfolgenden Sache (siehe Urteil) weiter geht.

Die Werbeaussagen "Kostenlos Bußgeld los" und "Alle entstandenen Kosten werden übernommen" des Legal-Tech-Portals "Geblitzt.de" sind irreführend (LG Hamburg, Urt. v. 10.10.2017 - Az.: 312 O 477/16).
Die Beklagte war die Betreiberin des Online-Portals "Geblitzt.de".
Sie bot die kostenlose Prüfung von Bußgeldverfahren bei Geschwindigkeitsüberschreitungen an und vermittelte entsprechende anwaltliche Dienstleistungen.
Sie warb u.a. mit den Aussagen
"Kostenlos Bußgeld los"
"Alle entstandenen Kosten werden übernommen"
"Unsere Serviceleistung ist für Sie absolut kostenlos“.
Kostenlos für Sie bearbeiten unsere Anwälte Ihren Fall vom Einspruch bis zur Verfahrenseinstellung."
und
"Unsere Anwälte setzen die Einstellung Ihres Bußgeldverfahrens durch. Ihr Bußgeldbescheid wird damit unwirksam. Sie zahlen kein Bußgeld. (...) Für Sie bedeutet dies, dass Sie kein Bußgeld zahlen müssen und keine weiteren daraus resultierenden Konsequenzen wie beispielsweise Punkte in Flensburg oder gar Führerscheinabgabe und Fahrverbot einfach hinnehmen müssen!"
Das LG Hamburg stufte diese Erklärungen als irreführend ein und verbot sie.

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news-11 Tue, 26 Jun 2018 01:04:56 +0200 Tachomanipulation: Lassen Sie sich nicht betrügen! news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=11&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cc1723e4cb9121d27b02602822f26a0a „Ob Dein Tacho richtig geht, siehst Du wenn das Licht angeht“. Den Spruch kennt jeder. Er belegt in lustiger Form, dass es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitsanzeige auf dem Tacho und der durch einen „Blitzer“ gemessenen Geschwindigkeit geben kann.

Aber wie ist das mit der angezeigten Laufleistung des Fahrzeuges? Einem wichtigen Kriterium beim Kauf- oder Verkaufspreis eines gebrauchten Fahrzeugs.

Früher sagten Insider, Tachos könne man zurückdrehen. Handarbeit, heute durch den Einsatz von Technik einfach und schnell möglich. Nach Ermittlungsergebnissen der Polizei sei an jedem dritten in Deutschland verkauften Gebrauchtwagen der Tacho manipuliert worden. Wohl immer in Betrugsabsicht. Im Durchschnitt sei durch die Tachomanipulation eine Wertsteigerung von 3000 Euro zu erzielen gewesen. Das lohnt sich für den Verkäufer. Mal abgesehen von der möglichen Strafe, die er zu erwarten hat, wenn seine Manipulation aufgedeckt wird. Dem, der auf eine Manipulation der Fahrleistung abzielt, wird es leicht gemacht, sich entsprechende Geräte zu besorgen. Diese werden legal hergestellt und dürfen auch in Deutschland verkauft werden. Diese leicht bedienbaren Geräte zur Tachojustierung enthalten Software, mit der die allermeisten Autos in Deutschland binnen Sekunden auf einen beliebigen Kilometerstand manipuliert werden können.

Die Zeiten, in denen Manipulationen anhand der Abnutzungsspuren identifiziert werden konnten, sind eigentlich vorbei. Aber es gibt weitaus genauere technische Möglichkeiten. So haben fast alle Hersteller die tatsächlich gefahrenen Kilometer in diversen Steuergeräten „versteckt“ – und nicht jedes Gerät zur „Tachojustierung“ kann alle diese Speicher manipulieren. Daher kann die Tachomanipulation oft mit entsprechender Software erkannt werden.

Hierzu sind die meisten Werkstätten jedoch nicht in der Lage, da diese mit ihren Testern nicht auf alle Speicher und vor allem nicht auf die relevanten Datenebenen zugreifen können. Hierfür bedarf es eines spezialisierten Gutachters, der über selbstgeschriebene oder entwicklungsspezifische Software verfügt. Wir von HMS gehören zu den wenigen, die eine entsprechende Prüfung durchführen können!

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news-10 Tue, 26 Jun 2018 00:27:06 +0200 Unfall-Rekonstruktion: Aus Unfallflucht wird Versicherungsbetrug news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=10&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=13dc100e73c2c2c723f753f8cd0a4e9b HMS-Gutachter und die Spurengutachter der Verkehrsunfallhilfe direkt betonen ständig, wie wichtig eine professionelle Beweissicherung ist, wenn man in einen Unfall verwickelt wird. Ein Beispiel aus der Praxis:

Der Tatvorwurf lautet auf Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Es droht sogar ein Führerscheinentzug. Was war passiert?

Ein Unfall, wie er 1000 Mal vorkommt. Ein Parkplatz in einer saarländischen Gemeinde. Eine Pkw-Fahrerin parkt rückwärts in eine freie Parklücke ein. Eine Zeugin hört und sieht, wie sie dabei gegen ein geparktes Fahrzeug stößt, weißt die Fahrerin auf ihre Beobachtungen hin. Sie bestreitet dies und fährt mit ihrem Pkw weiter.

Polizei, Unfallaufnahme mit Verdacht auf Unfallflucht. Die Fahrerin wird anhand des von der Zeugin notierten Kennzeichens schnell ermittelt.

Die separate Schadenregulierung funktioniert ausnahmsweise mal ohne Probleme. Der laut Gutachten entstandene Schaden von 1400 Euro wird beglichen. Bleibt das Strafverfahren wegen Unfallflucht.

Die Staatsanwaltschaft verschickt einen Strafbefehl, verbunden mit einem Antrag auf Entziehung der Fahrerlaubnis. Die Betroffene schaltet nun einen Rechtsanwalt ein. Der beauftragt HMS, ein Gutachten zu erstellen. Dabei soll die Frage geklärt werden, ob der Unfallschaden tatsächlich von ihr verursacht wurde.

Die gutachterliche Überprüfung ergibt, dass zwar ein Kontakt der beiden Fahrzeuge möglich, aber zweifelsfrei ausgeschlossen war, dass der Schaden an dem geschädigten Fahrzeug vom Anstoß des Pkw der Frau stammte. Folglich muss der Schaden an dem beschädigten Fahrzeug schon vorher vorhanden gewesen sein. Der Halter des Pkw hat den Schaden dennoch unberechtigt bei der gegnerischen Versicherung geltend gemacht.

Das Strafverfahren gegen die angebliche Unfallverursacherin wurde eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft hat bereits auf das Ergebnis der gutachterlichen Überprüfung reagiert. Gegen den Anspruchsteller wurde ein Strafverfahren wegen Versicherungsbetrugs eingeleitet.

Wir empfehlen:

LASSEN SIE DIE BEWEISE PROFESSIONELL SICHERN!

Beweissicherung zur Durchsetzung eigener Ansprüche bei der Schadenregulierung, aber auch (wie in diesem Fall) zur Abwehr ungerechtfertigter Forderungen

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news-9 Mon, 25 Jun 2018 14:25:02 +0200 Unfall? Ich doch nicht! news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=9&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6bd1455b1892ff021e52ca9316c239dd Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag von ROLAND Rechtsschutz war knapp jeder vierte Verkehrsteilnehmer in den letzten fünf Jahren in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Die bayerische Polizei formuliert es so:

Es ist völlig normal, den Gedanken an einen Unfall aus seinem täglichem Leben zu verbannen. Aber normal ist - leider - auch der Unfall.

WIR HELFEN SOFORT - hier weitere Informationen:
https://www.hms-gutachter.de/leistungen/unfallhilfe-direkt/ 

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news-7 Tue, 19 Jun 2018 22:37:45 +0200 Wenn die gegnerische Versicherung in Ihrem Gutachten den Rotstift ansetzt news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=7&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b70c94e0b03fc79f12fe9e85e41a8203 Sie können jederzeit unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Sie wissen sogar, dass Sie einen eigenen, neutralen Gutachter mit der Erstellung eines Schadengutachten beauftragen können und sollen! Und dann passiert Ihnen das:

Die gegnerische Versicherung lässt Ihr Gutachten prüfen und setzt den Rotstift an.

Kein Einzelfall, sondern, wie Anwälte berichten, die Realität.

Sie als Laie können nicht bewerten, ob das von Ihnen in Auftrag gegebene Gutachten oder das Prüfgutachten der gegnerischen Versicherung korrekt ist.

ADAC – Vertragssachverständiger Dipl. Ing. Himbert möchte Sie auch hier unterstützen, damit Sie Ihre Ansprüche umfassend durchsetzen können. Dazu bietet er Ihnen eine

kostenlose Überprüfung der von der gegnerischen Versicherung vorgenommenen Abzüge auf sachliche und rechnerische Richtigkeit

 

Ihnen soll bei der Schadenregulierung kein Schaden entstehen!

Sobald Ihnen die Nachricht einer Kürzung zugeht, setzen Sie sich sofort mit uns in Verbindung.

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news-6 Tue, 19 Jun 2018 15:00:47 +0200 Like die Verkehrsunfallhilfe direkt auf Facebook news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=6&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=91635fefc81881174bac6ab0b1b7ead9 aus Facebook (Verkehrsunfallhilfe direkt):

Nachdem wir einen Freund eingeladen hatten, die Facebook-Seite der VuH direkt mit einem „gefällt mir“ zu kennzeichnen, kam diese Antwort:

„Danke für die Einladung.
Aber warum soll ich das machen?“

 

Eine gute Fragen!

Zu dem Warum möchten wir ein paar kurze Informationen geben.

Wir haben in unserem Unternehmen (www.hms-gutachter.de) Sachverständige, die als Fachleute für vom Gericht im Rahmen eines Strafprozesses oder eines zivilgerichtlichen Verfahrens zu klärende Fragen hinzugezogen werden. Durch diese Tätigkeiten und auch durch Veröffentlichungen von Verkehrsrechtsanwälten ist uns bewusst, dass bei solchen Verfahren nur das bewertet wird, was auch bewiesen werden kann.

Ein kurzer Blick auf die Gutgläubigkeit von Verkehrsteilnehmern, die – oft zum ersten Mal in ihrem Leben – in einen Unfall verwickelt wurden. Viele werden zwar zugeben, dass sie sich in solchen Situationen überfordert fühlen, aber es folgt „Gottvertrauen“ in die polizeiliche Unfallaufnahme und in die anstehende Schadenregulierung.

Über die Qualität der polizeilichen Unfallaufnahme wollen wir uns nicht weiter äußern. Nur so viel: Die Qualität der Beweissicherung steigt im Normalfall mit der Schwere des Unfalls. Ein Verkehrsunfall mit 20.000 Euro Sachschaden kann dennoch für die Polizei ein so genannter Bagatellunfall sein, weil sie sich an der vorgesehenen Sanktion orientieren (Verwarnungsgeld? Bußgeldverfahren?) und nicht an der Höhe des Schadens.

Je nach Bundesland gehen die Behörden offen mit dem Thema Bagatellunfall um und weisen explizit darauf hin, dass der Betroffene sich bei Bagatellunfällen selbst um die Beweissicherung kümmern muss (oder sich eines Sachverständigen bedient).

HMS bietet deshalb im Rahmen der Verkehrsunfallhilfe direkt eine professionelle Beweissicherung an der Unfallstelle an!
Wenn der Unfallgegner und vermutliche Unfallverursacher die Verursachung abstreitet (manchmal auch erst bei seiner Einlassung gegenüber der Versicherung) und/oder die regulierende Versicherung Schwierigkeiten macht, dann zahlt der Laie gegenüber den Profis der Versicherer Lehrgeld. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Deshalb bietet die Verkehrsunfallhilfe direkt im Rahmen ihrer Leistungen auch eine Erstberatung an, an der ein Sachverständiger und ein Verkehrsanwalt beteiligt sind.

Warum auf Facebook die Berichte verfolgen?

Wir klären auf unserer Seite immer wieder auf, zu welchen Schwierigkeiten es kommen kann, wenn man unverschuldet oder mit einer ungewissen Teilschuld in einen Unfall verwickelt wird. Wer sich informiert, der wird keine leichtsinnigen Fehler machen, wenn er in eine solche Situation kommt.

Deshalb folge unseren Informationen und ziehe einen eigenen Unfall in die persönlichen Erwägungen ein; auch wenn er hoffentlich nie eintreten wird (die Statistik spricht jedoch dagegen).

Tel. 06838 9060 (rund um die Uhr erreichbar)

Merke Dir schon frühzeitig unsere telefonische Erreichbarkeit. Vielleicht können wir auch Dir helfen!

 

Hier geht es zur VuH-Facebook-Seite:

www.facebook.com/unfallhilfedirekt/

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news-5 Tue, 19 Jun 2018 13:37:50 +0200 Schadengutachten - Vertrauenssache news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=5&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=50487d42a5e66c520c5edd606a6e20e5 Fahrzeugschaden anhand Handy-Fotos kalkulieren

Quelle: Colornews vom 13.06.2018

Besonders krasse Zahlen kommen dieser Tage von der DAT. Die Stuttgarter ließen Sachverständige und Betriebe einen Fahrzeugschaden allein anhand von Handy-Fotos kalkulieren. Ein pfiffiges Experiment, denn in der Branche laufen ja nicht nur Debatten über die Sinnhaftigkeit solcher „Ferngutachten“. Nein, es beginnt gerade auch eine kontroverse Diskussion über die Automatisierung der Schadenkalkulation anhand von intelligenter Bilderkennung. Das Ergebnis bestätigt die Einschätzung vieler Betriebe: Allein anhand von Fotos kann ein Unfallschaden nicht richtig kalkuliert werden. Im Extremfall lagen 10.000 Euro zwischen der „Ferndiagnose“ und dem vor Ort erstellten Gutachten.

Vertrauen Sie den Gutachten, die Ihnen HMS-Gutachter erstellen!

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news-3 Thu, 01 Feb 2018 17:38:01 +0100 Der Nachweis von HWS-Verletzungen nach einem Verkehrsunfall news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=78eed1ec5cb34ae8032f1ae7fb2eaaff Es ist schnell passiert. Kurz abgebremst, der Nachfolgende passt einen Moment nicht auf und schon kracht sein Fahrzeug ins Heck des Vorausfahrenden. Sofort die höfliche Frage: “Ist Ihnen etwas passiert?”. Der Schreck sitzt zwar noch in den Gliedern, aber man verneint. Erfahrene Rettungskräfte vertrauen dieser Aussage nicht und empfehlen eine Untersuchung im Krankenhaus oder beim Hausarzt. Insbesondere dann, wenn der Blechschaden nicht unerheblich ist. Es droht eine Verletzung, die der Betroffene im Schockzustand nicht erkennt. Häufig treten dann Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule erst einige Stunden später auf. Dann die Diagnose des Arztes: “Sie haben eine HWS-Verletzung!”. Der wertvolle Tipp eines Angehörigen: “Dir steht Schmerzensgeld zu!”.

Der Verletzte, der durch den Unfall ein HWS-Schleudertrauma erlitten hat, geht davon aus, dass sein ärztliches Attest ausreicht, um Schmerzensgeld zu erhalten. Die gegnerische Versicherung wird das Attest aber u.U. als reine Verdachtsdiagnose ansehen und ein Schmerzensgeld wegen nicht objektiv nachgewiesener Verletzung ablehnen oder die Verletzung als degenerative, also nicht unfallbedingte Veränderung interpretieren. Die Folge: Die Zahlung eines Schmerzensgeldes wird abgelehnt.  

Der Beweiswert des ärztlichen Attests liegt vornehmlich in der Dokumentation der Beschwerden, die der Betroffene zeitnah zu dem Unfall vorgetragen hat. Zudem ist es Aufgabe der Ärzte, die vom Patienten geschilderten Beschwerden zu lindern bzw. zu heilen, nicht aber prozessentscheidende Fragen aufzuklären. In vielen Fällen erfolgt eine solche Aufklärung im Rahmen eines Gerichtsverfahrens. 

Bei HWS-Verletzungen gibt es zudem noch eine Besonderheit: Zumeist fehlt es an einem objektiv, z.B. röntgenologisch, belegbaren Verletzungsbild. Hinzu kommt: Nach wie vor gibt es keinen auf wissenschaftlicher Basis erarbeiteten, allgemein anerkannten Beurteilungsstandard zum Thema “HWS-Schleudertrauma nach geringen Belastungen“. 

Aus diesem Grund haben die HMS-Gutachter einige Informationen zu dem Thema HWS-Verletzungen zusammengestellt und klären über Möglichkeiten der notwendigen Beweissicherung auf.  

HWS-Schleudertrauma:

Rund 400.000 Mal pro Jahr diagnostizieren Ärzte nach einem Verkehrsunfall eine Verletzung der Halswirbelsäule (HWS). Vor allem bei Heckkollisionen, aber auch bei Seiten- und Frontalanstößen kommt es zu derartigen Verletzungen. 

Die entscheidende Frage: Sind die Verletzung und die damit verbundenen bzw. geltend gemachten Beschwerden wirklich auf den Unfall zurückzuführen oder handelt es sich um allgemeine Krankheitsanzeichen mit anderen Ursachen oder sind sie etwa nur simuliert? 

Der Kausalitätsnachweis, das Kardinalproblem in HWS-Streitfällen, stellt den Anwalt des Betroffenen vor keine leichte Aufgabe. Mehrere 100 veröffentlichte “keineswegs einheitliche” Gerichtsurteile und ca. 11.000 (!) Publikationen, zumeist von Medizinern und Ingenieuren, tragen zur Verunsicherung bei.

Besondere Aktualität erlangt die außerordentlich komplexe HWS-Problematik durch die Änderung des § 847 BGB. Ein Anspruch auf Schmerzensgeld soll nur noch bestehen, wenn der Schaden unter Berücksichtigung seiner Art und Dauer nicht unerheblich ist. Dazu heißt es in der Begründung des Regierungsentwurfs: Schließlich dürften auch nicht objektivierbare leichte HWS-Verletzungen ersten Grades regelmäßig unterhalb dieser Erheblichkeitsschwelle bleiben.

Bereits nach geltendem Recht scheidet bei bloßen Bagatellverletzungen ein Schmerzensgeld aus. Leichte (erstgradige) HWS-Verletzungen fallen möglicherweise nun auch darunter. 

Der BGH hat entschieden, dass eine HWS-Verletzung auch bei geringen kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderungen, also bei leichten Unfällen, nicht pauschal ausgeschlossen werden dürfen. Es müsse immer eine Einzelfallbetrachtung erfolgen.

Was ist überhaupt ein HWS-Schleudertrauma?

Das HWS-Schleudertrauma wird in der Medizinersprache “HWS-Distorsion” genannt. Es handelt sich dabei um Weichteilverletzungen im Bereich der Halswirbelsäule, denen eine Stauchung oder Verrenkung der Halswirbelsäule zu Grunde liegt. Bei dem Aufprall des anderen Fahrzeugs wird die Halswirbelsäule (HWS) ruckartig derartig extrem bewegt, dass eine Überdehnung von Bändern und Bandscheiben, die HWS-Distorsion, eintreten kann.

Mögliche Folgen:

Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackensteife, Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Schluckstörungen, schmerzhafte Bewegungseinschränkungen von Kopf und Hals, Kribbeln und Taubheitsgefühle in den Armen oder Händen

Bei der HWS-Distorsion werden vier unterschiedliche Schweregrade unterschieden:

Schweregrad I:

Hierbei handelt es sich um eine leichte Beschleunigungsverletzung der Halswirbelsäule, verbunden mit Schmerzen im Nacken und Hinterkopf, geringen Bewegungseinschränkungen und schmerzender Muskulatur im Schulter-Nacken-Bereich. Röntgenologisch sind hier keine Auffälligkeiten sichtbar. Die Beschwerden treten hier meistens erst nach 12 bis 16 Stunden auf und dauern oft nur wenige Tage und maximal bis zu einem Monat an.

Diese Verletzungen können bei Kollisionsgeschwindigkeiten von ca. 8 bis 30 km/h auftreten.

Schweregrad II:

Hier treten die Beschwerden zumeist unmittelbar nach dem Unfall auf und zu den unter dem Schweregrad I genannten Beschwerden kommen noch Schmerzen im Mundbereich und Parästhesien (Kribbeln, Taubheit, Einschlafen) der Arme.

Die Beschwerden dauern hier zumeist Wochen bis Monate an und führen oftmals zu zeitweiser Bettlägerigkeit.

Es besteht eine sehr schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule.

Möglich sind auch Gelenkkapseleinrisse oder Gefäßverletzungen.

Die für das Entstehen solcher Verletzungen üblicherweise notwendige Kollisionsgeschwindigkeit beläuft sich auf 30 bis 80 km/h.

Schweregrad III:

Sofort eintretende starke Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule verbunden mit einer eingeschränkten Funktionstüchtigkeit (Insuffizienz) der Halsmuskulatur.

Zumeist ist der Betroffene zunächst bettlägerig und die Beschwerden dauern meist Monate, in seltenen Fällen auch mehr als ein Jahr, an.

Röntgenologisch sind hier Risse der Bänder, Steilstellungen der HWS, Frakturen oder Verrenkungen feststellbar.

Solche Verletzungen, die diesem Schweregrad zuzuordnen sind, entstehen i. d. Regel bei Kollisionsgeschwindigkeiten zwischen 50 und 100 km/h.

Schweregrad IV:

Hierunter fallen die meist tödlich verlaufenden Frakturen im Bereich der Halswirbelsäule. Bei Überleben tritt meist eine hohe Querschnittslähmung ein.

Voraussetzung ist eine Kollisionsgeschwindigkeit von über 80 km/h.

Unfallanalytische und biomechanische Begutachtung im Rahmen der Feststellung einer HWS-Distorsion 

aus der Rechtsprechung (Oberlandesgericht München, Urteil OLG München 10 U 3951 10 vom 13.05.2011)

Trotz des Umstands, dass es sich bei der Feststellung einer HWS-Distorsionsverletzung primär um eine medizinische Frage handelt, bedarf es vor Einholung eines medizinischen Gutachtens zuerst einer unfallanalytischen und sodann einer biomechanischen Begutachtung. Bei einer unfallanalytischen Begutachtung wird zunächst bestimmt, wie viel Energie in Deformationsarbeit umgewandelt wurde. Die biomechanische Begutachtung untersucht die Belastung, welcher der Betroffene ausgesetzt war, wobei auch die konstitutionellen und medizinischen Besonderheiten der betroffenen Person festgestellt werden. Biomechanische Gutachten sind zur Feststellung von Unfallfolgen unverzichtbar und bauen die Brücke zwischen unfallanalytisch berechneten Fahrzeugwerten und den medizinisch festgestellten Beschwerden des Geschädigten.

Biomechanische Gutachten - HWS-Schleudertrauma

Häufig beruhen ärztliche Diagnosen alleine auf den Angaben des Patienten. Andererseits haben tatsächlich viele Unfallopfer an Verletzungen der HWS zu leiden, was oft mit weiteren Verletzungen und Folgebeschwerden einhergeht. Gerichte schalten daher mehr und mehr biomechanische/verletzungsmechanische Gutachter ein, da diese bislang einzig objektivierbare Befunde liefern, um hinreichend beweissichere Aussagen über eine HWS-Belastung im Hinblick auf geltend gemachte Verletzungen von Fahrzeuginsassen zu treffen. 

Zur Beantwortung der Frage, ob aus biomechanischer Sicht eine HWS-Distorsion aufgetreten sein kann, sind insbesondere die kollisionsbedingte Beschleunigung sowie die Geschwindigkeitsänderung des angestoßenen Fahrzeuges maßgebend. Beim Heckanstoß ist darüber hinaus die Einstellung der Rückenlehne bzw. der Kopfstütze zu berücksichtigen.

Die anstoßbedingte Geschwindigkeitsänderung auf das so genannte beaufschlagte Fahrzeug ist gutachterseits technisch beweissicher berechenbar.  

Harmlosigkeitsgrenze

Wenn Verletzungen behauptet werden, so muss für diese der Vollbeweis geführt werden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Medizin und der Biomechanik seien Geschwindigkeitsänderungen unterhalb der Harmlosigkeitsgrenze von 10 km/h nicht geeignet, HWS-Verletzungen hervorzurufen. Dennoch ist jeder Fall einzeln zu betrachten. Für einen solchen ist es verletzungsmechanisch durchaus möglich, dass auch bei niedrigeren Belastungen Verletzungen an der HWS eintreten. Für diese Betrachtung kann dann jedoch keine generelle Herabsetzung der Toleranzgrenzen angezeigt sein, da gesunde, junge und nicht vorgeschädigte Insassen ggf. mit älteren vorgeschädigten Insassen verglichen würden.

Die HMS-Gutachter empfehlen: Beweise sichern, damit Sie Ihre Ansprüche erfolgreich durchsetzen können!

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news-2 Thu, 01 Feb 2018 17:36:19 +0100 Spurensicherung an der Unfallstelle und an Fahrzeugen news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ffb92ff7813a9610f2c2307e9be7e438 Unfallspuren und die Szenerie der Unfallendsituation sind die objektivste und häufig auch die alleinige Grundlage für die straf- und zivilrechtliche Aufklärung des Herganges eines Unfalles sowie der entsprechenden Entscheidungsfindung. 

Unfallspuren müssen daher richtig erkannt und qualifiziert gesichert werden.

Deshalb ist dringend zu empfehlen jeglichem Verlust von Beweismitteln durch Versäumnisse und Ungenauigkeiten bei der Spurensicherung vorzubeugen.Eine qualifizierte Spurensicherung an der Unfallstelle setzt voraus, dass möglichst alle unfallrelevanten Spuren auf der Fahrbahn und an den beteiligten Fahrzeugen erkannt und richtig zugeordnet werden. Darunter fallen z. B. Brems- und Schleuderspuren, aber auch Kratz- und Scherspuren, die auf den Kollisionsort schließen lassen. 

Die Endstellung der Fahrzeuge, alle erkennbaren Fahrzeugschäden sowie alle übrigen unfallrelevante Spuren sind aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu fotografieren und sachdienlich zu dokumentieren.Dieses Aufgabenspektrum ist die Domäne der HMS-Spurengutachter. Sie liefern den HMS-Sachverständigen alle Daten und Fakten für die präzise Rekonstruktion des tatsächlichen Geschehensablaufs vor und während des Verkehrsunfalls. Das auf Basis dieser Vorarbeit erstellte Gutachten ist i.d.R. ausschlaggebend bei der Entscheidungsfindung im nachgelagerten gerichtlichen Verfahren. 

Bei einem Unfall gleich Beweise sichern spart Ärger!

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news-1 Thu, 01 Feb 2018 15:43:18 +0100 Unfall? Wir kommen! news/detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0af6c1b893e5639a3efa2d1c6db1055b Nachhaltige Unfallhilfe beginnt am Unfallort Fallbeispiele aus unserer Praxis:

  • Christine B. steckt im Berufsverkehr fest. Immer wieder rote Ampeln und Stau. An einem Fußgängerüberweg verspürt sie beim Anhalten einen heftigen Schlag von hinten. Unfall! Sie steigt aus. Der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs kommt ihr schon aufgeregt entgegen. „Ich hab nicht aufgepasst“ entschuldigt er sich. Er versichert den Unfall umgehend seiner Versicherung zu melden. Als er das auch später tatsächlich macht, erklärt er der Versicherung, die Frau habe grundlos eine Vollbremsung hingelegt.
  • Es ist Silke K.’s erster Unfall. Nachdem sie ihre Einkäufe verstaut hat, steigt sie in ihren Mini und fährt auf dem Parkplatz Richtung Ausfahrt. Plötzlich wird ihr Fahrzeug von einem aus einer Parkbox ausparkenden Pkw getroffen. Die Fahrerin dieses Fahrzeuges meint, der Schaden sei doch eine Bagatelle. Das könne man leicht ausbeulen.
  • Peter K. hat es richtig heftig erwischt. Sein Fahrzeug wird auf der Vorfahrtsstraße von einem einbiegenden Sprinter regelrecht „abgeschossen“. Er muss sich später gegen den Vorwurf wehren zu schnell gefahren zu sein und dadurch den Unfall mit verschuldet zu haben.

Mit solchen Fällen ist Dipl. Ing. Gundolf Himbert, Kfz-Sachverständiger und ADAC Gutachter aus Saarwellingen-Schwarzenholz  sehr oft  konfrontiert. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Experte für Unfallanalytik und Unfallrekonstruktion hat er die Erfahrung gemacht, dass Unfallbeteiligte in der ersten Aufregung oft nicht wissen, was sie tun sollen. Sie sind erst mal nur geschockt und hilflos. Von den unterschiedlichsten Seiten prasseln Ratschläge auf sie ein. Hinter manch gutem Ratschlag verbergen sich jedoch höchsteigene Interessen. Was einem unverschuldet oder teilverschuldet in einen Unfall verwickelten Verkehrsteilnehmer rechtlich bei der Schadensregulierung zusteht, das wissen leider nur die entsprechenden Experten. Wer seine Ansprüche ungekürzt durchsetzen oder sich gegen ungerechtfertigte Ansprüche des Unfallgegners wehren will, sollte sich deshalb nach Meinung von Gundolf Himbert von den nachfolgenden Aussagen leiten lassen: 

„Direkt am Unfallort Beweise sichern spart Ärger!“ 

„Sie selbst müssen für gerichtsverwertbare Beweise sorgen!“

Gundolf Himbert und sein Team haben sich etwas einfallen lassen, um Unfallopfern im direkten zeitlichen Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen kompetent und nachhaltig zu helfen. 

Unter dem Stichwort „Verkehrsunfallhilfe direkt“ verbirgt sich das Angebot einer professionellen und fachgerechten Beweissicherung durch einen ausgebildeten Spurengutachter am Unfallort sowie  einer anschließenden  gutachterlichen und rechtlichen Beratung zur weiteren Vorgehensweise. 

Diese Dienstleistung wird ab sofort im Kreis Saarlouis angeboten und kann Tag und Nacht in Anspruch genommen werden. Hierzu unterhält die HMS ein Netz von geschulten Experten, die im Falle eines Unfalles die Spuren und Beweissicherung mittels Vermessung und Bilddokumentation durchführen. Falls erforderlich kann dann ein ausführlicher Beweissicherungsbericht erstellt werden. Nur mit diesen Details kann eine lückenlose, aussagekräftige Unfallrekonstruktion bzw. Klärung der Verursacherfrage erfolgen.

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